Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 405
Wettbewerb/FriedmanVsNeoklassik/Friedman: während die Neoklassische Theorie von einem vollkommenen Wettbewerb ausging, der letztlich nur durch permanente staatliche Eingriffe gewährleistet werde könnte, favorisiert Friedman dagegen das von Hayek entwickelte, stärker evolutorisch angelegte Verständnis des Wettbewerbs als Entdeckungsverfahren, das letztlich auch einen Wettbewerb der Institutionen vorsieht (1). Hierbei ist das entscheidende Kriterium für einen funktionierenden Wettbewerb aus Sicht eines klassischen Liberalen wie Friedman allein der freie Marktzutritt.
Marktunvollkommenheiten: eröffnen zusätzliche Gewinnchancen, dies macht nach Schumpeter die Entwicklung von Innovation in der Wirtschaft zu einem lohnenden Geschäft, und der Markt ist dynamisch effizient, wenn neue Produzenten die temporären Monopolgewinne immer wieder wegkonkurrieren.


1. Goldschmidt, Nils/Wohlgemuth, Michael (Hg.), Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik, Tübingen 2008, S. 13f.

Peter Spahn „Milton Friedman, Kapitalismus und Freiheit“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Econ Fried I
Milton Friedman
The role of monetary policy 1968

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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