Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Brocker I 250
Krisen/Geldpolitik/SchumpeterVsRoosevelt/SchumpeterVsNew Deal/Schumpeter: Schumpeter vertrat die Auffassung, dass die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise primär auf geldpolitische Fehler zurückzuführen sei, und er war ein scharfer Kritiker der US-amerikanischen New-Deal-Politik unter Präsident Franklin D. Roosevelt, die er für die stark verzögerte Erholung nach der Weltwirtschaftskrise verantwortlich machte. Aus seiner Sicht waren die steuerpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, aber auch die populistische Stimmungsmache gegen Privatunternehmen ursächlich dafür verantwortlich, dass die Wirtschaft weitaus langsamer wieder Tritt fassen konnte, als es sonst möglich (und wahrscheinlich) gewesen wäre. (1)

1. Joseph A. Schumpeter, Capitalism, Socialism and Democracy, New York 1942. Dt.: Joseph A. Schumpeter, Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, Tübingen/Basel 2005 (zuerst: Bern 1946). S. 109f.

Ingo Pies, „Joseph A. Schumpeter, Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie (1942)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconSchum I
Joseph A. Schumpeter
Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung Leipzig 1912

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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