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| Sozialismus: Der Sozialismus ist ein politisches und wirtschaftliches System, in dem die Produktionsmittel im Besitz und unter der Kontrolle des Volkes sind. - Der Kommunismus stellt sich eine klassenlose, staatenlose Gesellschaft vor, in der das gesamte Eigentum in Gemeineigentum besteht. Der Kommunismus ist eine radikalere Form des Sozialismus und stellt theoretisch dessen Endstadium dar. Siehe auch Kommunismus, Gesellschaft, Wirtschaftssysteme, Staat. _____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Ludwig von Mises über Sozialismus – Lexikon der Argumente
Rothbard IV 30 Sozialismus/Interventionismus/Mises/Rothbard: Die österreichische Ökonomie hatte immer implizit eine Politik des freien Marktes befürwortet, aber in der ruhigen und relativ freien Welt des späten 19. Jahrhunderts hatten sich die Österreicher nie die Mühe gemacht, eine explizite Analyse der Freiheit oder der staatlichen Intervention zu entwickeln. In einem Umfeld, das von zunehmendem Etatismus und Sozialismus geprägt war, entwickelte Ludwig von Mises seine Theorie des Konjunkturzyklus weiter und widmete sich intensiv der Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen von staatlichen Eingriffen und Planungen. Sein Zeitschriftenartikel von 1920, „Economic Calculation in the Socialist Commonwealth“(1), war ein Knüller: Er zeigte zum ersten Mal, dass der Sozialismus für eine industrielle Wirtschaft ein nicht lebensfähiges System war; ... MisesVsSozialismus: ...denn Mises zeigte, dass eine sozialistische Wirtschaft, der ein marktwirtschaftliches Preissystem fehlt, nicht in der Lage ist, die Kosten rational zu berechnen oder die Produktionsfaktoren effizient den am meisten benötigten Aufgaben zuzuordnen. Mises verarbeitete seine Erkenntnisse in einer umfassenden Kritik des Sozialismus, Socialism (1922)(2). Interventionen/Mises: Wenn der Sozialismus nicht funktionieren kann, dann können es auch die spezifischen staatlichen Eingriffe in den Markt nicht, die Mises als „Interventionismus“ bezeichnete. In einer Reihe von Artikeln in den 1920er Jahren kritisierte und verwarf Mises eine ganze Reihe von staatswirtschaftlichen Maßnahmen, die in Kritik des Interventionismus (1929)(3) zusammengefasst wurden. Wenn weder der Sozialismus noch der Interventionismus lebensfähig waren, blieb nur der „Laissez-faire“-Liberalismus oder die freie Marktwirtschaft, und Mises erweiterte seine Analyse der Vorzüge des klassischen Liberalismus in seinem bemerkenswerten Liberalismus(4) (1927). In Liberalismus zeigte Mises die enge Verbindung zwischen internationalem Frieden, bürgerlichen Freiheiten und der freien Marktwirtschaft auf. >Laisser-faire, >Liberalismus. 1. “Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen,” in Archiv für Sozialwissenschaften 47 (1920): 86–121. Translated into English by S. Adler and inluded in F.A. Hayek, ed., Collectivist Economic Planning: Critical Studies of the Possibilities of Socialism (London: G. Routledge & Sons, 1935). 2. Ludwig von Mises, Socialism: An Economic and Sociological Analysis (Indianapolis: Liberty Press/Liberty Classics, 1981). German editions, 1922, 1932. English translation by J. Kahane, 1936; enlarged with an Epilogue, Planned Chaos, 1951; Jonathan Cape, 1969. 3. Ludwig von Mises, A Critique of Interventionism, trans. by Hans F. Sennholz (New Rochelle, N.Y.: Arlington House, 1977); reprinted 1996 by the Ludwig von Mises Institute. Original German edition in 1976 by Wissenschaftliche Buchgesellschaft (Darmstadt, Germany), with a Foreword by F.A. Hayek. 4. Liberalism: A Socio-Economic Exposition, trans. Ralph Raico, Arthur Goddard, Ludwig von Mises, ed. (Kansas City: Sheed Andrews and McMeel, 1978); 1962 edition, The Free and Prosperous Commonwealth (Princeton, N.J.: D. Van Nostrand)._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconMises I Ludwig von Mises Die Gemeinwirtschaft Jena 1922 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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