Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 74f
Neoliberalismus/Brown: Brown gebaucht den Begriff „Neoliberalismus“ nicht im Sinne der Wirtschaftstheorie.
Brown These: die neoliberale Rationalität ist expansiv und „extending and disseminating market values to all institutions and social action“. (1) Das Eindringen ökonomischer Logik in alle Lebens- und Politikbereiche ist aus demokratietheoretischer Perspektive nicht unproblematisch.
Demokratie/Brown: das steht im Widerspruch zu demokratischen Grundwerten. (Siehe Demokratie/Brown).

Der Neoliberalismus stellt (…) ein Paradigma dar, das unser Denken und Argumentieren nachhaltig beeinflusst, indem es – sozusagen hinter dem Rücken der Sprecher – Begriffe und Konzepte implizit evaluiert und so spezifische Handlungen und Begründungen normativ auszeichnet und anschlussfähig macht und andere entwertet.


1. W.Brown, Neoliberalism and the end of liberal democracy. Edgework. Critical Essays on Knowledge and Politics, Princeton 2005, S. 39-40.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolBrown I
Wendy Brown
American Nightmare:Neoliberalism, neoconservativism, and de-democratization 2006

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente zu Neoliberalismus

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