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| Neoklassische Synthese: Die neoklassische Synthese ist ein wirtschaftlicher Rahmen, der die makroökonomische Theorie von Keynes mit den mikroökonomischen Prinzipien der Neoklassik verbindet. Sie integriert die keynesianische Betonung des staatlichen Eingreifens in wirtschaftlichen Abschwüngen zur Stabilisierung der Nachfrage mit neoklassischen Ideen über langfristiges Wachstum, die Marktmechanismen und rationales individuelles Verhalten betonen. Diese Synthese zielt darauf ab, kurzfristige keynesianische Maßnahmen mit langfristigen neoklassischen Prinzipien in Einklang zu bringen. Siehe auch Keynesianismus._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Paul A. Samuelson über Neoklassische Synthese – Lexikon der Argumente
Mause I 101f Neoklassische Synthese/Neoclassical Synthesis/ Samuelson: In der westlichen Welt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (herrschte) weitgehende Übereinstimmung darüber, dass die Marktwirtschaft einer politischen Einbettung bedürfe und dass den Nationalstaaten ausreichender Spielraum einzuräumen sei, um eine eigene (antizyklische) Wirtschaftspolitik betreiben zu können. Komponenten: (1) wachsende staatliche Sozialleistungen, (2) ein breiter öffentlicher Sektor, (3) Vollbeschäftigung als Priorität staatlicher Politik, (4) innerbetriebliche Mitbestimmung durch Arbeitnehmer sowie die korporatistische Koordinierung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Nachkriegswirtschaft/Samuelson: Die von Samuelson begründete „Neoklassische Synthese“ (1) bildet den Hintergrund für den Wohlfahrtskapitalismus (1945-1973 ((s) Ölpreisschock 1973), der später von einigen Autoren (2) als „Goldenes Zeitalter“ bezeichnet wurde. Samuelson: versuchte damit, die Ideen von John Maynard Keynes mit der herkömmlichen Gleichgewichtsvorstellung der Neoklassik zu versöhnen. >“Mixed Economy“. >Neoklassiker, >J.M. Keynes, >Keynesianismus, >Gleichgewicht, >Gleichgewichtstheorie. 1. Paul A. Samuelson, Foundations of economic analysis. Cambridge 1948. 2. A. Giddens, Europe in the global age, Cambridge 2007._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente."Vs" stellt inhaltliche Differenzen dar, nicht unbedingt den zeitlichen Verlauf einer Kontroverse. |
EconSamu I Paul A. Samuelson The foundations of economic analysis Cambridge 1947 Mause I Karsten Mause Christian Müller Klaus Schubert, Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018 |
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