Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 484
Public Choice/Verhaltensökonomik/Olson: Man tut Olson (…) Unrecht, wenn man ihn als Vertreter einer Rational-Choice-Position charakterisiert, die neben Rationalität und Eigennutz keinen Platz für weitere Motive individuellen Handelns lässt. Er konstatiert, dass »eine Theorie des irrationalen Verhaltens, das zu Klassen-Handeln führt, in manchen Fällen relevant sein könnte. Soziologisch bedingte Klassenunterschiede könnten die Individuen dazu bringen, aus irrationalen und emotionalen Gründen klassenorientiert zu handeln« (1).


1. Mancur Olson, The Logic of Collective Action: Public Goods and the Theory of Groups, Cambridge, Mass. 1965. Dt.: Mancur Olson, Die Logik des kollektiven Handelns: Kollektivgüter und die Theorie der Gruppen, Tübingen 1998 (zuerst 1968)., S. 107.


Johannes Marx, „Mancur Olson, Die Logik des kollektiven Handelns“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconOlson I
Mancur Olson
The logic of collective action: Public goods and the theory of groups Cambridge 1965

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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