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Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Wirtschaftstheorien über Kausalität - Lexikon der Argumente

Harcourt I 21
Kausalität/Gleichgewicht/Ökonomische Theorien/Harcourt: (...) die Behauptung, dass der Lohnsatz im Gleichgewicht dem Grenzprodukt der Arbeit entspricht, bedeutet nicht, dass das eine die Ursache des anderen ist oder dass das eine das andere bedingt.
Aus der Art und Weise, wie Joan Robinsons(1) Version der Produktionsfunktion hergeleitet wird, und aus den verwendeten Konstruktionen geht überdeutlich hervor, dass es nicht um diese Punkte geht.
>Kausalität/Philosophische Theorien
, >Verursachung, >Gleichgewicht, >Gleichungen, >Produktionsfunktion, >Kapital/Robinson, >Joan Robinson.
Die neokeynesianischen Kritiker können wirklich nicht als Neo-Böhm-Bawerkianer abgetan werden, die, wie Stigler [1941](2), S. 18, es ausdrückt, „gegenseitige Determination ... für den älteren Begriff von Ursache und Wirkung“ verschmähen.
>Böhm-Bawerk, >Ursache, >Wirkung.
Ein Argument, dass die Zerstörung des Konzepts einer aggregierten Produktionsfunktion nicht dasselbe ist wie die Zerstörung der Grenzproduktivitätstheorie der Verteilung, befindet sich auf sichererem Boden (...), aber selbst dann sind die Neoklassiker noch nicht am sicheren Ufer. (siehe Garegnani [1970a(3), 1970b(4)], Pasinetti [1969(5), 1970(6)].
>Neo-Neoklassiker, >Neo-Neoklassische Wirtschaftstheorie, >Neoklassiker.

1. Robinson, Joan (1953-4). 'The Production Function and the Theory of Capital', Review of Economic Studies, xxi.
2. Stigler, George J. [1941] Production and Distribution Theories: The Formative Period
(New York: Macmillan).
3.Garegnani, P. - [1970a] 'Heterogeneous Capital, the Production Function and the Theory of Distribution', Review of Economic Studies, XXXVII (3), pp. 407-36.
4. Garegnani, P. 1970b] 'A Reply', Review of Economic Studies, XXXVII (3), p. 439.
5. Pasinetti, L. L. [1969] 'Switches of Technique and the "Rate of Return" in Capital Theory', Economic Journal, LXXIX, pp. 508-31.
6. Pasinetti, L. L. [1970] 'Again on Capital Theory and Solow's "Rate of Return" ', Economic Journal, LXXX, pp. 428-31.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.


Wirtschaftstheorien

Harcourt I
Geoffrey C. Harcourt
Some Cambridge controversies in the theory of capital Cambridge 1972

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