Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 225
Aktiva/Neoklassiker/Monetarismus: Vermögensaktiva, sind Geld, Anleihen, Aktien sowie bestehendes und neu zu schaffendes Realkapital bis hin zum Humanvermögen. Im Sinne der mikroökonomischen Theorie befindet sich das Portfolio in einem Gleichgewicht, wenn der Grenzertrag jeder Anlageform identisch ist. Kommt es in dieser Situation zu einer expansiven Geldpolitik, sinkt der Ertragssatz der Geldhaltung. Die Haushalte werden ihr Vermögen in andere Aktivaformen transferieren.
Die neoklassischen bzw. monetaristischen Ansätze unterstellen eine hohe Zinsreagibilität aller Anlageformen und somit auch der Investitionsnachfrage.
Alle wirtschaftspolitischen Eingriffe werden demzufolge auch danach beurteilt, inwieweit sie das gesamtwirtschaftliche Zinsniveau beeinflussen. Eine expansive Geldpolitik bewirkt zunächst Zinssenkungen (Liquiditätseffekt) und damit erhebliche Effekte auf die Gütermärkte in Form von Mengen- und Preisanpassungen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Neoklassiker

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Neoklassiker

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