Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 225
Geldnachfrage/Keynesianismus/Tobin: Die keynesianische Geldnachfragetheorie in der Tradition von James Tobin (1) nimmt die Überlegungen der monetaristischen Theorie in weiten Teilen auf.

(Wirtschaftspolitik/Monetarismus: These: Alle wirtschaftspolitischen Eingriffe werden (…) danach beurteilt, inwieweit sie das gesamtwirtschaftliche Zinsniveau beeinflussen. Eine expansive Geldpolitik bewirkt zunächst Zinssenkungen (Liquiditätseffekt) und damit erhebliche Effekte auf die Gütermärkte in Form von Mengen- und Preisanpassungen.)

Tobin: These: Marktteilnehmer haben eine Fülle von unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten für ihr Vermögen. Der portfoliotheoretische Transmissionsprozess stellt allerdings die hohe Substituierbarkeit zwischen den einzelnen Assetklassen in Frage. (…) Hierdurch wird die Wirksamkeit der Geldpolitik eingeschränkt.


1. James Tobin, “The Interest Elasticity of the Transactions Demand for Cash”. Review of Economics and Statistics. 38 (3), 1956, S. 241– 247.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconTobin I
James Tobin
The Interest Elasticity of the Transactions Demand for Cash 1956

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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