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Angebot: Angebot bezeichnet in der Wirtschaft die Menge an Waren oder Dienstleistungen, die die Produzenten bereit und in der Lage sind, in einem bestimmten Zeitraum zu verschiedenen Preisen zum Verkauf anzubieten. Es wird von Faktoren wie Produktionskosten, Technologie und der Anzahl der Anbieter beeinflusst. Sie auch Preis, Märkte.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Neoklassiker über Angebot - Lexikon der Argumente

Kurz I 259
Nachfrage/Angebot/Neoklassische Ökonomie/Marginalismus/Kurz: Die Methode, die die marginalistischen Ökonomen (...) bis in die 1930er Jahre in der Regel anwandten, war die von den klassischen Autoren übernommene Langperiodenmethode. Mit ihrer grundlegend anderen Art der Analyse - der Nachfrage- und Angebotstheorie - stießen sie jedoch auf gewaltige Probleme. Diese hatten ihren Ursprung in ihrem Kapitalbegriff. Die angestrebte Bestimmung der Einkommensverteilung anhand der Nachfrage nach und des Angebots an den verschiedenen Produktionsfaktoren - Arbeit, Boden und Kapital - machte es erforderlich, die Kapitalausstattung der Wirtschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt in Form einer „Kapitalmenge“ zu spezifizieren, die unabhängig von und vor der Bestimmung der relativen Preise und der Profitrate ermittelt werden konnte.
>Wachstum/Neoklassiker
, vgl. >Wachstum/Klassische Ökonomie.
Dies war jedoch, wie Erik Lindahl und andere sehr gut verstanden, nur in dem außergewöhnlichen Sonderfall eines Maismodells möglich, in dem es nur ein einziges Kapitalgut gab. Um den Nachfrage- und Angebotsansatz auf alle wirtschaftlichen Phänomene anwenden zu können, waren die neoklassischen Autoren daher gezwungen, die
Kurz I 260
langfristige Analyse aufgeben und (...) eine intertemporale (und temporäre) Gleichgewichtsanalyse entwickeln.
>Gleichgewicht, >Gleichgewichtstheorie/Neoklassische Ökonomie, >Neue Wachstumstheorie.

Kurz, Heinz D. and Salvadori, Neri. „Endogenous growth in a stylised 'classical' model“.In: Kurz, Heinz; Salvadori, Neri 2015. Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). London, UK: Routledge.

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Mause I 226
Angebot/Neoklassische Theorie: Die konjunkturellen Schwankungen können (…) im Sinne der neuklassischen Theorie bzw. in der Theorie realer Konjunkturzyklen (Real Business Cycle- oder RBC-Theorie; Stadler 1994(1)) auch auf der Angebotsseite der Gütermärkte auftreten, wenn es zu einer schwankenden Bereitstellung von Produktionsfaktoren kommt.
Neoklassische Theorie: für sie ist auf mittlere Sicht das Geschehen auf den Arbeitsmärkten ((s) für die konjunkturelle Entwicklung) bedeutsam. Siehe Nachfrage/Keynesianismus, siehe Konjunktur/Neue Politische Ökonomie.

1. Stadler, George W., Real business cycles. Journal of Economic Literature 32, (4) 1994, S. 1750– 1783.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Neoklassiker

Kurz I
Heinz D. Kurz
Neri Salvadori
Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). Routledge. London 2015

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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