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Wohlfahrtsökonomik: Die Wohlfahrtsökonomie untersucht, wie Ressourcen so verteilt werden, dass ein Optimum an gesellschaftlichem Wohlstand und Effizienz erreicht wird. Sie bewertet die Verteilung und Nutzung von Gütern und Dienstleistungen mit dem Ziel der Maximierung des gesellschaftlichen Gesamtwohls. Siehe auch Utilitarismus, Gesellschaft, Gerechtigkeit, Verteilungsgerechtigkeit, Effizienz, Pareto-Optimum.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

James M. Buchanan über Wohlfahrtsökonomik – Lexikon der Argumente

Boudreaux I 24
Wohlfahrtsökonomik/Buchanan/Boudreaux/Holcombe: (...) der Staat ist keine Agentur, die unabhängig von den Bürgern existiert. Der Staat hat kein größeres Wissen als seine Bürger. Auch wird der Staat - oder die Beamten, die für diesen Prozess des Steueraustauschs ausgewählt werden - nicht von wohlwollenderen Motiven angetrieben als die eigennützigen Bürger, die in Buchanans idealer Welt miteinander verhandeln würden, um den Staat zu schaffen.
Boudreaux/Holcombe: Ökonomen stellen die Regierung oft als eine allwissende Organisation dar, die politische Maßnahmen zur Maximierung des sozialen Wohlstands umsetzt. Aber diese Darstellung greift in mindestens zwei Punkten zu kurz.
1) Erstens gibt es kein „soziales Wohlergehen“, das über das Wohlergehen jedes einzelnen Individuums, aus dem die Gesellschaft besteht, hinausgeht.
Boudreaux I 25
2) Zweitens: Da die Regierung nicht allwissend ist, gibt es für die politischen Entscheidungsträger keine Möglichkeit zu wissen, welche politischen Maßnahmen denjenigen zugute kommen, die von ihnen betroffen sind, außer die Präferenzen der Bürger zu ermitteln, die von diesen selbst offengelegt werden. Die Bereitstellung einer solchen Offenbarung ist eine wichtige Aufgabe des demokratischen Prozesses; demokratische Debatten, Kompromisse und Entscheidungsfindungen offenbaren die Präferenzen der Bürger, die realistischerweise erwarten sollten, Netto-Nutznießer der Regierungsmaßnahmen zu sein.
>Entscheidungsprozesse/Buchanan.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



EconBuchan I
James M. Buchanan
Politics as Public Choice Carmel, IN 2000

Boudreaux I
Donald J. Boudreaux
Randall G. Holcombe
The Essential James Buchanan Vancouver: The Fraser Institute 2021

Boudreaux II
Donald J. Boudreaux
The Essential Hayek Vancouver: Fraser Institute 2014

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> Gegenargumente gegen Buchanan
> Gegenargumente zu Wohlfahrtsökonomik

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