Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 279
Generationengerechtigkeit/Wachstum/Weizsäcker: in jüngeren Analysen gibt es die Vermutung, dass die Veränderung der demografischen Struktur in vielen entwickelten Volkswirtschaften eine Überakkumulation von Kapital nach sich zieht. (1) Siehe auch Generationengerechtigkeit/Diamond, Dynamische Ineffizienz: Siehe Terminologie/Wirtschaftstheorien.
These: Ein säkulares Überangebot von Ersparnissen über vorhandene Investitionsmöglichkeiten hinaus führt demnach dazu, dass der gleichgewichtige Zins eigentlich negativ wäre. Das ist aber nicht möglich, da die Individuen dann einfach Bargeld vorhalten würden.
Lösung: Der Staat könnte als Schuldner in diese Bresche springen und es den Individuen so ermöglichen, wie geplant individuelle Budgetspielräume in die Zukunft zu verschieben.
Vs: Bsp In einer Ökonomie, in der Land als Wertspeicher zur Verfügung steht, müssten bis ins Unendliche explodierende Preise für Land zu zu beobachten sein, wenn es einen solchen Ersparnisüberhang tatsächlich gäbe. (2)


1. Carl Christian von Weizsäcker. 2014. Public debt and price stability. German Economic Review 15 (1): 42– 61.
2. Stefan Homburg. 2014. Overaccumulation, public debt, and the importance of land. German Economic Review 15 (4): 411– 435.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

WeizsäckerCF I
C. F. von Weizsäcker
Die Geschichte der Natur. Zwölf Vorlesungen 1948

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Weizsäcker

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