Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 413
Porterhypothese/Porter: die These widerspricht der Standardbehauptung, die einseitige Einführung strenger Umweltschutzvorschriften in einem Land würde die Firmen wegen der mit den Auflagen verbundenen steigenden Produktionskosten im internationalen
Wettbewerb benachteiligen, was wiederum eines der Kernargumente der Industrie gegen Umweltregulierung darstellt (Porter 1990) (1).
Porter These: Nationen können im internationalen Konkurrenzkampf durchaus Wettbewerbsvorteile erzielen, wenn sie einseitig strenge Umweltschutzvorschriften einführen bzw. bestehende Normen verschärfen, wenn die Umweltstandards richtig gesetzt werden. Diese können Innovationen auslösen und die Gesamtkosten eines Produkts senken oder seinen Wert steigern. Damit können Nationen darüber hinaus eine technologische Vorreiterrolle übernehmen.
Vs: das tatsächliche Ausmaß solcher Win-win-Potentiale ist umstritten.


1. Porter, Michael E. 1990. The competitive advantage of nations. Harvard Business Review 68: 73– 93.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconPort I
Michael E. Porter
The competitive advantage of nations 1990

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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