Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 512
Humankapital/Mincer: Mincer entwickelt die Humankapitaltheorie fort.(1) Er ergänzte die bis dahin bestehende Regressionsanalyse zur Beziehung zwischen Einkommen und schulischer Bildung durch seinen Indikator für die praktische Berufsausbildung die die Erfahrungen nach Schulabschluss.
Das ermöglichte, Daten für die Verzinsung von Schul- und Berufsausbildungen zu sammeln. So konnte die Schiefe der Einkommensverteilung in den verschiedenen Ländern auf Unterschiede in der Begabung, im familiären Hintergrund, in Erbschaften und anderen Vermögen zurückgeführt werden (Becker und Tomes 1986) (2). Einkommensdifferenzen konnten durch Abweichungen in Schul- und Berufsausbildung (Mincer 1974) erklärt werden und die „Geschlechterlücke“ im Einkommen konnte dadurch erklärt werden, dass Frauen eine höhere Teilzeitbeschäftigungsquote aufweisen als Männer und darüber hinaus häufiger ihre Beschäftigung zugunsten ihrer Kinder unterbrechen.


1. Mincer, Jacob, Schooling, experience, and earnings. New York 1974.
2. Becker, Gary S., und Nigel Tomes. 1986. Human capital and the rise and fall of families. Journal of Labor Economics 4: 1– 39.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EconMinc I
Jacob Mincer
On-the-job training: costs, returns and some implications 1962

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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