Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 285
Macht/Politik/Morgenthau: Wer die soziale Arena verstehen will, muss zuerst das Phänomen der Macht in den Blick nehmen, muss Macht anerkennen als Ziel wie als zentrales Medium von Politik. Hier findet Morgenthau nicht nur den »Rohstoff der sozialen Welt« (1), sondern auch den Angelpunkt allen Wirkens in der Gesellschaft.
Brocker I 286
Morgenthau betont die psychologische Dimension der Macht und von dort her die engen Grenzen ihrer Vermessbarkeit. Typische Handlungsmuster sind: Macht erhalten, Macht erweitern, Macht demonstrieren, das Streben nach Macht ideologisch bemänteln.


1. Hans J. Morgenthau, Politics Among Nations. The Struggle for Power and Peace, New York 1948. Dt.: Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik, Gütersloh 1963, S. 50f

Christoph Frei, „Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden (1948)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pol Morg I
Hans Morgenthau
Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik Gütersloh 1963

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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