Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 287
Menschenrechte/Morgenthau: Frage: Leisten Moral und Sitte, was das Völkerrecht im Zeitalter souveräner Staatlichkeit nicht zu leisten vermag? Gibt es ein über Grenzen hinweg verpflichtendes Ethos, oder gibt es wenigstens eine öffentliche Meinung im Weltmaßstab? Morgenthau findet Spuren im Bereich der Menschenrechte. Für ihn sind es allerdings nicht hoffnungsvolle Ansätze, sondern nur mehr schwache Überreste einer christlich und aristokratisch geprägten, europäisch dominierten Welt von gestern. Deren übergreifende moralische Einheit ist verloren. (1) >Menschenrechte.


1. Hans J. Morgenthau, Politics Among Nations. The Struggle for Power and Peace, New York 1948. Dt.: Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik, Gütersloh 1963.


Christoph Frei, „Hans J. Morgenthau, Macht und Frieden (1948)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pol Morg I
Hans Morgenthau
Macht und Frieden. Grundlegung einer Theorie der internationalen Politik Gütersloh 1963

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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> Gegenargumente gegen Morgenthau

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