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Brocker I 594
Bürgerrechte/Dworkin: Dworkins Theorie erkennt Individuen gültige Ansprüche gegen den Staat auch unabhängig von jeder expliziten Gesetzgebung zu. Das bedeutet zum Beispiel, dass die schwarzen Sklaven von Anfang an Rechte besaßen, die mit ihrem Status als Sklaven und ebenso mit dem späteren System der Rassentrennung in den Südstaaten unvereinbar waren. Sie besaßen diese Rechte immer schon in einem juristischen Sinn.
These: Der oberste Gerichtshof hat mit seinem berühmten Urteil im Fall Brown vs. Board of Education von 1954, das die Rassentrennung für verfassungswidrig erklärte, nicht etwa neues Recht geschaffen; er hat frühere rechtliche Irrtümer korrigiert. (1)


1. Vgl. Ronald Dworkin, Taking Rights Seriously, Cambridge, Mass. 1977 (erw. Ausgabe 1978). Dt.: Ronald Dworkin, Bürgerrechte ernstgenommen, Frankfurt/M. 1990.


Bernd Ladwig, „Ronald Dworkin, Bürgerrechte ernstgenommen“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Dworkin I
Ronald Dworkin
Taking Rights Seriously Cambridge, MA 1978

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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