Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 630
Souveränität/Politische Theorie/Waltz: Souveränität von Staaten bedeutet nicht, das jeder Staat so handeln kann, wie es ihm beliebt, sondern die Freiheit selbst zu entscheiden, wie auf interne und externe Herausforderungen regaliert wird (1) z.B. ob man mit anderen Staaten kooperiert oder nicht. Dieser Souveränitätsbegriff ist der Schlüssel zum Verständnis für die Gleichbehandlung aller Staaten in der neorealistischen Theorie bzw. Ihrer Subsumierung unter den Begriff „Einheiten“. Ungeachtet großer Unterschiede in der Wirtschaftskraft, Bevölkerungs- oder territorialer Größe erfüllen alle Staaten die gleichen Funktionen: Sicherheit nach innen und nach außen zu schaffen. Alle Staaten gleichen sich darin, dass sie die Freiheit der gesellschaftlichen Eigenentwicklung (2) aufrechterhalten wollen bzw. anstreben.


1. Kenneth N. Waltz Theory of International Politics, Reading, Mas.1979, S. 79.
2.Richard Löwenthal, „Freiheit der Eigenentwicklung“, in: Außenpolitische Perspektiven des westdeutschen Staates, Band 1: München 1971, S. 11.

Carlo Masala, „Kenneth N. Waltz, Theory of International Politics” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolWaltz I
Kenneth N. Waltz
Man,the State and War New York 1959

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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