Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 682
Demokratie/Barber: Barber unterscheidet „starke“ von „magerer“ („thin“) Demokratie. Letztere, die repräsentative Demokratie (siehe Politische Repräsentation/Barber) habe zwei Schwächen: 1. Sie habe sich oft als widerstandsschwach gegenüber diktatorischen und totalitären Versuchungen erwiesen, 2. Sie sei unfähig, ihre inneren Funktionsprobleme aus eigener Kraft zu überwinden. Es mangele der liberalen Demokratie also an Bindungskraft und Transformationspotential.
Problem: die liberale Demokratie geht von Prämissen über die menschliche Natur, das Wissen und die Politik aus, die zwar aufrichtig liberal, ihrem Wesen nach aber nicht demokratisch sind. (1) Sie sind vielmehr in drei Typen aufzuteilen: als „anarchistische“, „realistische“ bzw. „minimalistische“ Disposition.(2) Siehe Demokratietheorie/Barber, Terminologie/Barber.


1. Benjamin Barber, Strong Democary, Participatory Politics for a New Age, Berkeley CA, 1984, Dt. Benjamin Barber, Starke Demokratie. Über die Teilhabe am Politischen, Hamburg 1994, S. 32.
2.Ebenda S. 33.


Michael Haus, „Benjamin Barber, Starke Demokratie“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolBarb I
Benjamin Barber
The Truth of Power. Intellectual Affairs in the Clinton White House New York 2001

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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