Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 685
Republikanismus/BarberVsRepublikanismus/Barber: In einer sich selbst regierenden Gemeinschaft von Bürgern, die weniger durch einheitliche Interessen vereinigt sind als durch staatsbürgerliche Erziehung (civic education) haben die Menschen die Fähigkeit zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke eher durch staatsbürgerliche Einstellungen (civic attitudes) erworben und nicht durch Altruismus oder Gutmütigkeit. (1)
Damit grenzt sich Barber von der antiken Demokratie ebenso ab wie vom klassischen Republikanismus. Letztlich wirft Barber der liberalen Demokratie sogar vor, einen Menschentypus zu begünstigen, der totalitären Versuchungen stärker ausgesetzt sei. (2)


1. Benjamin Barber, Strong Democary, Participatory Politics for a New Age, Berkeley CA, 1984, Dt. Benjamin Barber, Starke Demokratie. Über die Teilhabe am Politischen, Hamburg 1994, S. 9
2. Barber 1984 chap 5; dt. 1994, Kap 2.

Michael Haus, „Benjamin Barber, Starke Demokratie“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolBarb I
Benjamin Barber
The Truth of Power. Intellectual Affairs in the Clinton White House New York 2001

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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