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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 801
Moderne/Honneth: Im Unterschied zu traditionalen Gesellschaften ist der kulturelle Orientierungsrahmen der Sozialisation (siehe Sozialisation/Honneth) kein statischer ((s) an einer Rangordnung orientierter) und in sich mehr oder weniger harmonisch geschlossener Werthorizont, sondern pluralistisch und insofern offen und dynamisch verfasst, als er selbst dem permanenten Kampf um Anerkennung überantwortet ist, in dem sich dessen Konturen immer erst aus den Konflikten um moralische Ansprüche heraus ergeben und beständig verändern. (1) (Siehe Anerkennung/Honneth).


1. Axel Honneth, Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte, mit einem neuen Nachwort, Frankfurt/M. 2014 (zuerst 1992) S 201ff.


Hans-Jörg Sigwart, „Axel Honneth, Kampf um Anerkennung“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Honn I
A. Honneth
Das Ich im Wir: Studien zur Anerkennungstheorie Frankfurt/M. 2010

Honn II
Axel Honneth
Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte Frankfurt 2014

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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