Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 810
Krieg/Frieden/Fukuyama: These: Die liberale Demokratie ist nach Fukuyama nicht aus sich selbst heraus befriedigend, weil sie keinen Gemeinschaftssinn stiften kann. (Siehe Anerkennung/Fukuyama). Ein nie dagewesener Komfort stiftet keinen Antrieb und damit Sinn (Werte, für die es sich lohnt zu sterben) für das politische Zusammenleben. (Siehe Mensch/Fukuyama, Moral/Fukuyama).
Zwischenstaatlicher Krieg bleibt nach Fukuyama die letzte Möglichkeit des Auslebens dieses Bedürfnisses. Für Demokratien sei es deshalb gesünder, ab und zu Kriege zu führen, als in einem ewigen Zustand des Friedens zu leben. Der Mensch brauche den Kampf um Anerkennung. Kriege werden nicht enden, selbst wenn Anerkennung verwirklicht ist.
Das Ende der Geschichte (siehe Universalgeschichte/Fukuyama, Posthistoire/Fukuyama) könnte von sich aus zu Kriegen führen.


Anja Jetschke, „Francis Fukuyama, Das Ende der Geschichte“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

PolFuku I
Francis Fukuyama
The End of History and the Last Man New York 1992

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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