Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 854
Chancengleichheit/Pettit: Pettit hebt die urwüchsige Gleichheit aller Individuen hervor, zu deren Schutz die politische Sphäre und die Interventionen des Staates beizutragen haben. (1)
Daraus folgt für Pettit nicht, dass alle Individuen gleich behandelt werden sollten. im Gegenteil: ungünstige Ausgangspositionen
Brocker I 855
und fehlende Chancengleichheit sind so weit wie möglich auszugleichen. Das kann auch tiefe Eingriffe in die ungehinderte materielle Selbstentfaltung besonders begünstigter Staatsbürger umfassen, also gruppenspezifische Beschränkungen von Freiheit erforderlich machen. Gleichheit bedeutet nicht individuelle Wahlfreiheit in jeder Hinsicht. (PettitVsLiberalismus.)



1. Philip Pettit, Republicanism. A Theory of Freedom and Government, Oxford 1997, S. 110f


Emanuel Richter, „Philip Pettit, Republicanism“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pett I
Ph. Pettit
Just Freedom: A Moral Compass for a Complex World New York 2014

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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