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Christopher W. Morris über Zwang – Lexikon der Argumente

Gaus I 200
Zwang/Morris: Betrachten Sie einen "Staat" ohne Gesetz oder einen Staat, dessen Gerichtsbarkeit nicht territorial war. Wir würden ihn nicht als einen echten Staat betrachten. Recht und Territorialität sind wesentliche Eigenschaften von Staaten und Teil des Staatsbegriffs. >Staat/Morris.
Nötigung: Stellen Sie diesen Eigenschaften Nötigung oder Gewalt gegenüber. Wir können uns einen Staat vorstellen, der weder Zwang noch Gewalt anwendet. Es gibt nichts in der Natur eines Gesetzes, das verlangt, dass die Einhaltung der Gesetze zwangsweise sichergestellt wird. Es scheint also keine begriffliche Wahrheit zu sein, dass Staaten Zwang anwenden.
MorrisVsRawls: Warum sollte man bei Rawls denken, dass "politische Macht immer Zwangsgewalt ist, die durch den Einsatz von Sanktionen durch die Regierung unterstützt wird"? Vielleicht wegen der Verbindung von Recht und Sanktion. Aber diese Verbindung ist nicht notwendig. Einige Gesetze werden nicht durch Sanktionen durchgesetzt (z.B. Gesetze, die die Pflichten von Beamten regeln, Gesetze, die Befugnisse festlegen, Verfassungsgesetze). Versuche, das Gesetz im Sinne der Zwangsbefehle eines Souveräns zu verstehen, sind unplausibel (siehe Austin, 1885(1), für die klassische Formulierung dieser Position; und Hart, 1994(2), für die klassische Widerlegung). >Sanktionen/Morris, >Recht/Morris.


1. Austin, John (1995 t 18851) The Province of Jurisprudence Determined. Cambridge: Cambridge University Press.
2. Hart, H. L. A. (1994) The Concept of Law, 2nd edn. Oxford: Oxford University Press.

Morris, Christopher W. 2004. „The Modern State“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Morris, hristopher W.

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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