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J. Donald Moon über Staatliche Vorsorge – Lexikon der Argumente

Gaus I 213
Staatliche Vorsorge/Wohlfahrtsstaat/Institutionen/öffentliche Güter, Moralisches Risiko/Moon: Es ist wichtig zu betonen, dass die staatliche Vorsorge nicht notwendigerweise der privaten Vorsorge überlegen ist. Selbst wenn es klare Beispiele für "Marktversagen" gibt, Bereiche, in denen freiwillige Vorsorge nicht in der Lage ist, ein optimales Niveau an Dienstleistungen der einen oder anderen Art zu bieten, folgt daraus nicht, dass staatliches Handeln überlegen ist. So wie reale Märkte einem Marktversagen unterliegen, sind auch reale Regierungen einem Nichtmarktversagen unterworfen. >Marktversagen.
Beispielsweise können Pflichtprogramme zwar das Problem der adversen Selektion vermeiden, indem sie von Personen mit geringem Risiko die Teilnahme am Risikoteilungsprogramm verlangen, aber sie können das Problem des moralischen Risikos verschärfen, indem sie den Personen Anreize geben, nicht für sich selbst zu sorgen (z.B. indem sie ihre Sparquote senken oder keine Arbeit annehmen) und sich auf das öffentliche Renten- oder Arbeitslosengeldprogramm stützen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. >Moral Hazard, >Adverse Selektion, >Privatisierung/Moon.



Moon, J. Donald 2004. „The Political Theory of the Welfare State“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Moon, J. Donald

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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