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Catharine MacKinnon über Maternalismus – Lexikon der Argumente

Gaus I 282
Maternalismus/MacKinnon/Nussbaum/Mottier: Mütterliches Denken war Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen innerhalb der feministischen Theorie. >Maternalismus/Politische Theorien.
MacKinnonVsMaternalismus: [Catharine] MacKinnon (1989(1)) z.B. lehnt ihre Grundprämisse ab, indem sie argumentiert, dass die fürsorglichen "Instinkte" von Frauen tatsächlich die Folgen der Vergesellschaftung von Frauen in ihre untergeordneten Rollen sind und dazu dienen, die männliche Herrschaft aufrechtzuerhalten.
Martha Nussbaum hat zwar Verständnis für die Betonung der Fürsorge und die mögliche Rolle von Vertrauen und Verständnis in unserem Leben, warnt aber: "Frauen werden oft als Geschöpfe der Fürsorge und des Mitgefühls geschätzt. Oft werden sie wegen derselben Eigenschaften abgewertet" (1999(2):13). >Maternalismus/Dietz.


1. MacKinnon, Catharine (1989) Toward a Feminist Theory of the State. Cambridge, MA: Harvard University Press.
2. Nussbaum, Martha (1999) Sex and Social Justice. Oxford: Oxford University Press.

Véronique Mottier 2004. „Feminism and Gender Theory: The Return of the State“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
MacKinnon, Catharine

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

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