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| Angebot: Angebot bezeichnet in der Wirtschaft die Menge an Waren oder Dienstleistungen, die die Produzenten bereit und in der Lage sind, in einem bestimmten Zeitraum zu verschiedenen Preisen zum Verkauf anzubieten. Es wird von Faktoren wie Produktionskosten, Technologie und der Anzahl der Anbieter beeinflusst. Sie auch Preis, Märkte._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Wassily Leontief über Angebot – Lexikon der Argumente
Kurz I 12 Angebot/Nachfrage/Leontief/Kurz: (...) eine der Hauptaussagen von Leontiefs Aufsatz aus dem Jahr 1928(2) war, dass relative Preise ausschließlich anhand der beobachtbaren Mengen von Gütern bestimmt werden können, die im Laufe eines Jahres produziert bzw. verbraucht werden - ohne Bezug auf Angebot und Nachfrage. Dies war eine wichtige Erkenntnis aus Leontiefs Erstlingswerk. Leider verfolgte er den Gedankengang, auf dem sie beruhte, nicht weiter. Er war damit beschäftigt, das neue Instrument der Input-Output-Rechnung auf praktische Probleme anzuwenden, was dazu führte, dass er bestimmte Eigenschaften des Wirtschaftssystems beiseite schob und schließlich aus den Augen verlor. Wert/Verteilung/Leontief: Dies betraf in erster Linie das Problem des Wertes und der Verteilung und die Rolle, die das physikalisch-ökonomische Produktionsschema in diesem Zusammenhang spielte. Während dieses Problem in seinem Aufsatz von 1928(1) im Mittelpunkt des Interesses stand, verschwand es später von der Bildfläche bzw. wurde durch die gegebenen „Mehrwert“-Koeffizienten in Leontiefs Preisgleichungen ersetzt (siehe Leontief, 1941)(2). Preise/VsLeontief: Die Schwierigkeit dieses Ansatzes besteht darin, dass die Größen der Wertschöpfung pro Produktionseinheit in den verschiedenen Branchen im Allgemeinen nicht vor und unabhängig vom Preissystem bestimmt werden können. In diesem Konzept werden die zwingenden Veränderungen der Verteilungsvariablen, die durch das verwendete Produktionssystem bestimmt werden, und die Abhängigkeit der relativen Preise von der Einkommensverteilung - Tatsachen, die Leontief in seinem Aufsatz von 1928 hervorhob - aus dem Blickfeld genommen. 1. Leontief, W. (1928) Die Wirtschaft als Kreislauf, Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 60, pp. 577–623. 2. Leontief, W. (1941) The Structure of American Economy (Cambridge, MA: Harvard University Press). Heinz D. Kurz and Neri Salvadori 2015. „Input–output analysis from a wider perspective. A comparison of the early works of Leontief and Sraffa“. In: Kurz, Heinz; Salvadori, Neri 2015. Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). London, UK: Routledge. _____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Leontief I Wassily Wassilyevich Leontief Die Wirtschaft als Kreislauf, Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik, 60, pp. 577–623. 1928 Kurz I Heinz D. Kurz Neri Salvadori Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). Routledge. London 2015 |
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