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| Exogenes Wachstum: Exogenes Wachstum in den Wirtschaftswissenschaften bezieht sich auf Wirtschaftswachstum, das durch externe Faktoren wie technologischen Fortschritt, Bevölkerungswachstum oder staatliche Maßnahmen angetrieben wird. Es steht im Mittelpunkt des Solow-Swan-Modells, das davon ausgeht, dass langfristiges Wachstum durch externe Kräfte und nicht durch interne wirtschaftliche Dynamiken wie Kapitalakkumulation oder Innovation innerhalb des Systems entsteht._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Neoklassiker über Exogenes Wachstum - Lexikon der Argumente
Kurz I 258 Wachstum/Exogenes Wachstum/Neoklassische Ökonomie/Kurz: Eine Theorie, die auf dem typischen marginalistischen Datensatz (M1)-(M3) basiert, ist kaum in der Lage, Wachstum endogen zu bestimmen. (M 1) die Menge der technischen Alternativen, aus denen kostenminimierende Produzenten wählen können, (M 2) die Präferenzen der Konsumenten, und (M 3) die Ausgangsausstattung der Wirtschaft und die Verteilung der Eigentumsrechte auf die einzelnen Akteure. (...) Die meisten neoklassischen Autoren haben sich mit der Entwicklung von Theorien befasst, die sich um das Konzept einer exogen gegebenen langfristigen Wirtschaftswachstumsrate drehten. Es ist angebracht, an die Bemühungen einiger der führenden Vertreter des Marginalismus zu erinnern. So führte Alfred Marshall in Kapitel V von Buch V seiner „Principles of Economics“ zunächst die „berühmte Fiktion des stationären Zustands“ ein und versuchte dann, die dafür erforderlichen starken Annahmen abzuschwächen. >Alfred Marshall. Der stationäre Zustand wurde soeben als ein Zustand betrachtet, in dem die Bevölkerung stationär ist. Aber fast alle seine charakteristischen Merkmale können an einem Ort gezeigt werden, an dem sowohl die Bevölkerung als auch der Reichtum wachsen, vorausgesetzt, dass sie etwa in gleichem Maße wachsen und es keine Knappheit an Land gibt; und vorausgesetzt, dass auch die Produktionsmethoden und die Bedingungen des Handels sich nur wenig ändern; und vor allem, wo der Charakter des Menschen selbst eine konstante Größe ist. Denn in einem solchen Zustand bleiben die bei weitem wichtigsten Bedingungen der Produktion und des Konsums, des Austauschs und der Verteilung von gleicher Qualität und in den gleichen allgemeinen Beziehungen zueinander, obwohl sie alle an Umfang zunehmen. (Marshall [1890] 1977: 306)(1) Das resultierende Wirtschaftssystem wächst mit einer konstanten Rate, die der exogenen Wachstumsrate der Bevölkerung entspricht. Die Einkommensverteilung und die relativen Preise sind dieselben wie in der stationären Wirtschaft. Modern ausgedrückt: Das System expandiert entlang eines stetigen Wachstumspfads. 1. Marshall, A. (1977) Principles of Economics, reprint of the 8th edn (1920), Ist edn 1890, London and Basingstoke: Macmillan. Kurz, Heinz D. and Salvadori, Neri. „Endogenous growth in a stylised 'classical' model“.In: Kurz, Heinz; Salvadori, Neri 2015. Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). London, UK: Routledge._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Neoklassiker
Kurz I Heinz D. Kurz Neri Salvadori Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). Routledge. London 2015 |
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