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Nicht-erneuerbare Ressourcen: Nicht-erneuerbare Ressourcen in der Wirtschaft sind natürliche Ressourcen, die endlich sind und erschöpft werden können, wie fossile Brennstoffe oder Mineralien. Ihre Verfügbarkeit nimmt mit der Nutzung ab, was zu Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Notwendigkeit einer effizienten Bewirtschaftung und Erhaltung führt, um die langfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

John Stuart Mill über Nicht-erneuerbare Ressourcen – Lexikon der Argumente

Kurz I 291
Nicht-erneuerbare Ressourcen/Mill/Kurz: (...) Die klassischen Ökonomen (...) waren sich der prinzipiellen Erschöpfbarkeit einiger Ressourcen bewusst, hielten dies aber nicht für ein unmittelbares Problem. Ständig wurden neue Vorkommen solcher Ressourcen entdeckt, während die alten erschöpft waren. Außerdem änderten sich die Produktionsbedingungen durch den technischen Fortschritt ständig.
John Stuart Mill brachte den klassischen Standpunkt in dieser Hinsicht gut zum Ausdruck. Er argumentierte, dass
(i) die Bearbeitung von erschöpfbaren Ressourcen der Bearbeitung von Land (einer Ressource, die als unerschöpflich gilt) ähnelt;
(ii) bei beiden Arten von Tätigkeiten sind zwei antagonistische Kräfte am Werk - abnehmende Erträge und Verbesserungen (technischer Fortschritt);
(iii) das Potenzial für solche Verbesserungen ist im Bergbau und in anderen Gewinnungsprozessen größer als in der Landwirtschaft (siehe Mill, 1965:495)(1).


1. Mill, J. S. (1965). Principles of Political Economy With Some of Their Applications to
Social Philosophy, Ist edn 1848, edited by J. M. Robson. Toronto: University of
Toronto Press.

Kurz, Heinz D. and Salvadori, Neri. „Exhaustible resources, Rents, profits, royalties
and prices.“ In: Kurz, Heinz; Salvadori, Neri 2015. Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). London, UK: Routledge.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Mill I
John St. Mill
Von Namen, aus: A System of Logic, London 1843
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Mill II
J. St. Mill
Utilitarianism: 1st (First) Edition Oxford 1998

Mill Ja I
James Mill
Commerce Defended: An Answer to the Arguments by which Mr. Spence, Mr. Cobbett, and Others, Have Attempted to Prove that Commerce is Not a Source of National Wealth 1808

Kurz I
Heinz D. Kurz
Neri Salvadori
Revisiting Classical Economics: Studies in Long-Period Analysis (Routledge Studies in the History of Economics). Routledge. London 2015

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