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| Ökonomie: Ökonomie ist die Wissenschaft von der Produktion, Verteilung und Nutzung von Ressourcen zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und Wünsche. Sie analysiert Entscheidungen von Individuen, Unternehmen und Regierungen, um Knappheit zu bewältigen und Effizienz sowie Wohlstand zu maximieren. Siehe auch Wirtschaft, Entscheidungen, Entscheidungstheorie, Entscheidungporzesse, Effizienz, Märkte. _____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Antoine Destutt de Tracy über Ökonomie – Lexikon der Argumente
Rothbard II 5 Wirtschaft/Ökonomie/de Tracy/Rothbard: Der vierte Band von de Tracys Elementen, Traité de la volonté (Abhandlung über den Willen)(1), war, trotz seines Titels, de Tracys Abhandlung über die Wirtschaft. Er hatte nun die Ökonomie als Teil seines großen Systems erreicht. Die Ende 1811 fertig gestellte Abhandlung wurde schließlich nach dem Sturz Napoleons 1815 veröffentlicht und enthielt die Erkenntnisse des Kommentars zu Montesquieu und baute darauf auf. In Anlehnung an seinen Freund und Kollegen J.B. Say, hob de Tracy Rothbard II 6 nun den Unternehmer als die entscheidende Figur bei der Produktion von Wohlstand hervor. De Tracy wurde gelegentlich als Theoretiker der Arbeitswerttheorie bezeichnet, doch wurde die „Arbeit“ im Vergleich zu Grund und Boden als hochproduktiv angesehen. Außerdem war „Arbeit“ für de Tracy weitgehend die Arbeit des Unternehmers, der die Früchte früherer Arbeit spart und investiert. Der Unternehmer spare Kapital, beschäftige andere Personen und produziere einen Nutzen, der über den ursprünglichen Wert seines Kapitals hinausgehe. Nur der Kapitalist spart einen Teil seines Verdienstes, um ihn zu reinvestieren und neuen Wohlstand zu schaffen. Dramatisch schloss de Tracy: Die industriellen Unternehmer sind wirklich das Herz des Staatswesens, und ihr Kapital ist sein Blut“. Interventionen/de Tracy: De Tracys Analyse der staatlichen Interventionen ist dieselbe wie in seinem Kommentar. Alle Staatsausgaben sind unproduktiv, selbst wenn sie notwendig sind, und alle bedeuten, dass sie vom Einkommen der Produzenten leben und daher parasitär sind. Die beste Ermutigung, die der Staat der Industrie geben kann, ist, sie „in Ruhe zu lassen“, und der beste Staat ist der sparsamste. >Geld/de Tracy, >Steuern/de Tracy, >Freiheit/de Tracy, >Laissez-faire, >Liberalismus. 1. Destutt de Tracy. 1811. Éléments d'idéologie. Vol V: The Traité de la volonté (Treatise on the Will)._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
de Tracy I Antoine Destutt de Tracy Commentary on Montesquieu Paris 1819 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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