Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Produktivkräfte: Produktivkräfte sind die Elemente, die zur Herstellung von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden. Dazu gehören menschliche Arbeit, Produktionsmittel und Technologie. Menschliche Arbeit ist die körperliche und geistige Anstrengung, die Menschen in die Produktion von Waren und Dienstleistungen stecken. Produktionsmittel sind die Werkzeuge, Maschinen und sonstigen Ausrüstungen, die im Produktionsprozess eingesetzt werden. Technologie ist das Wissen und die Fähigkeiten, die zur Herstellung von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden. Siehe auch Technologie, Arbeit, Waren, Wirtschaft, K. Marx.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Produktivkräfte – Lexikon der Argumente

Rothbard III 58
Produktivkräfte/Kapital/Rothbard: Wenn man die durch den Einsatz von Kapitalgütern ermöglichte Produktionssteigerung beobachtet, könnte man sehr leicht dazu kommen, dem Kapital eine Art unabhängiger Produktivkraft zuzuschreiben und zu sagen, dass drei Arten von Produktivkräften in die Produktion von Konsumgütern eingehen: Arbeit, Natur und Kapital. Diese Schlussfolgerung ist leicht zu ziehen, aber ein Trugschluss. Kapitalgüter haben keine eigenständige Produktivkraft; sie sind letztlich vollständig auf die Arbeit und den Boden, die sie hervorgebracht haben, und die Zeit reduzierbar. Kapitalgüter sind „aufgespeicherte“ Arbeit, Boden und Zeit; sie sind Zwischenstationen auf dem Weg zu den Konsumgütern, in die sie schließlich verwandelt werden. Auf jeder Etappe des Weges müssen sie von der Arbeit in Verbindung mit der Natur bearbeitet werden, um den Produktionsprozess fortzusetzen. Das Kapital ist kein eigenständiger Produktionsfaktor wie die beiden anderen.
>Produktionsfaktoren/Böhm-Bawerk
, >Produktionsfaktoren/Rothbard.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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> Gegenargumente gegen Rothbard
> Gegenargumente zu Produktivkräfte

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