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| Staatshaushalt: Ein Staatshaushalt ist ein Finanzplan, der darlegt, wie eine Regierung ihr Geld über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Jahr, ausgeben wird. Er enthält sowohl die erwarteten Einnahmen, wie z. B. Steuern, als auch die geplanten Ausgaben, wie z. B. Ausgaben für Sozialprogramme, Infrastruktur und Verteidigung. Siehe auch Staat, Besteuerung, Staatsverschuldung._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Murray N. Rothbard über Staatshaushalt – Lexikon der Argumente
Rothbard III 909 Staatshaushalt/Besteuerung/Rothbard: Jeder in der Gesellschaft wird entweder ein Nettosteuerzahler oder ein Steuerkonsument sein, und zwar in unterschiedlichem Ausmaß, und es hängt von den Daten des jeweiligen Einzelfalls ab, wo eine bestimmte Person oder Branche in diesem Verteilungsprozess steht. Sicher ist nur, dass der amtierende Bürokrat oder Politiker 100 Prozent seines Staatseinkommens aus dem Steueraufkommen bezieht und im Gegenzug keine echten Steuern zahlt. >Steuern/Wirtschaftstheorien. Das Steuer- und Ausgabenverfahren führt daher unweigerlich zu einer Verzerrung der Allokation der Produktionsfaktoren, der Art der produzierten Güter und der Einkommensstruktur gegenüber dem freien Markt. Je höher das Niveau der Besteuerung und der Ausgaben, d.h. je größer der Staatshaushalt, desto größer ist die Verzerrung. Steuern/Wirtschaft/Gesellschaft/Rothbard: Je größer das Budget im Verhältnis zur Marktaktivität ist, desto größer ist auch die Belastung der Wirtschaft durch den Staat. Eine größere Belastung bedeutet, dass immer mehr Ressourcen der Gesellschaft zwangsweise von den Produzenten in die Taschen der Regierung, derjenigen, die an die Regierung verkaufen, und der subventionierten Günstlinge der Regierung abgeschöpft werden. Kurz gesagt, je höher das relative Niveau der Regierung, desto schmaler die Basis der Produzenten und desto größer die „Einnahme“ derer, die die Produzenten enteignen. Je höher das Staatsniveau, desto weniger Ressourcen werden für die Befriedigung der Wünsche derjenigen Verbraucher verwendet, die zur Produktion beigetragen haben, und desto mehr Ressourcen werden für die Befriedigung der Wünsche der nichtproduzierenden Verbraucher verwendet. >Staatsausgaben/Rothbard, >Steuern/Rothbard, >Freier Markt/Wirtschaftstheorien._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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