Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Konsum: In den Wirtschaftswissenschaften bezieht sich der Begriff Konsum auf die Nutzung von Waren und Dienstleistungen zur Befriedigung aktueller Bedürfnisse und Wünsche. Er ist eine Schlüsselkomponente der Wirtschaftstätigkeit und wird als Teil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemessen. Der Konsum wird durch Faktoren wie Einkommen, Vermögen, Präferenzen und Erwartungen bestimmt. Der Konsum ist eine Schlüsselkomponente der Wirtschaft und beeinflusst die Produktion, die Nachfrage nach Gütern und das allgemeine Wirtschaftswachstum. Siehe auch Wirtschaftswachstum, Wirtschaft, Präferenzen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Konsum – Lexikon der Argumente

Rothbard III 280
Konsum/Rothbard: (...) zu jedem gegebenen Zeitpunkt ist der Konsument mit den vorher existierenden Geldpreisen der verschiedenen Konsumgüter auf dem Markt konfrontiert. Auf der Grundlage seiner Nutzenskala bestimmt er seine Rangfolge der verschiedenen Einheiten der verschiedenen Güter und des Geldes, und diese Rangfolge bestimmt, wie viel Geld er für jedes der verschiedenen Güter ausgeben wird. Konkret wird er so lange Geld für jedes einzelne Gut ausgeben, bis der Grenznutzen einer zusätzlichen Einheit des Gutes nicht mehr größer ist als der Grenznutzen, den sein Geldpreis auf dem Markt für ihn hat. Dies ist das Gesetz des Verbraucherhandelns in einer Marktwirtschaft. Wenn er Geld für ein Gut ausgibt, sinkt der Grenznutzen der neuen Einheiten, während der Grenznutzen des Geldes, auf das er verzichtet, steigt, bis er die Ausgaben für dieses Gut einstellt. In den Fällen, in denen der Grenznutzen auch nur einer Einheit eines Gutes geringer ist als der Grenznutzen seines Geldpreises, wird der Einzelne nichts von diesem Gut kaufen.
Rothbard III 281
Markt: Auf diese Weise werden die individuellen Nachfrageschemata für jedes Gut und folglich die aggregierten Markt-Nachfrageschemata für alle Käufer bestimmt. Die Position des Markt-Nachfrage-Plans bestimmt, wie der Marktpreis in der unmittelbaren Zukunft sein wird. Betrachten wir also das Handeln als in Perioden unterteilt, die aus „Tagen“ bestehen, dann legen die einzelnen Käufer ihre Rangordnungen und Nachfragepläne auf der Grundlage der am Ende von Tag 1 bestehenden Preise fest, und diese Nachfragepläne bestimmen, wie die Preise am Ende von Tag 2 sein werden.
>Planung/Rothbard.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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> Gegenargumente gegen Rothbard
> Gegenargumente zu Konsum

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