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| Löhne: Ein Lohn oder ein Gehalt ist eine feste, regelmäßige Zahlung, die in der Regel auf monatlicher oder jährlicher Basis von einem Arbeitgeber an einen Arbeitnehmer für seine Arbeit oder erbrachten Leistungen geleistet wird. Oft handelt es sich um einen im Voraus festgelegten Betrag, der in einem Vertrag oder in den Beschäftigungsbedingungen vereinbart wurde. Siehe auch Arbeit, Verträge._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Mountifort Longfield über Löhne – Lexikon der Argumente
Rothbard II 133 Löhne/Longfield/LongfieldVsRicardo/Rothbard: Der wirklich revolutionäre Schritt nach vorn in der Theorie der Löhne - ja in der Theorie aller Faktorpreise - kam mit Mountifort Longfield in seinen Lectures on Political Economy(1). Wie wir gesehen haben, ging es Longfield darum, im Gegensatz zur Ricardianischen Klassenkonflikttheorie der Einkommensverteilung zu zeigen, dass die Arbeiter von der kapitalistischen Entwicklung profitieren. (Ironischerweise wurde Longfields Laissez-faire-Harmonielehre in seinem späteren Leben durch eine weitaus staatsfreundlichere Haltung ersetzt). Rothbard II 134 Dabei nahm Longfield J.B. Says korrekte, aber vage Produktivitätstheorie der Faktoreinkommen und arbeitete zum ersten Mal eine bemerkenswerte Theorie der Grenzproduktivität der Mietpreise (d.h. der Preise pro Zeiteinheit) von Kapitalgütern aus (die Longfield seltsamerweise „Profite“ nannte, in einer typischen Verwechslung von Kapitalrenditen mit der Preisgestaltung von Kapitalgütern, die die Wirtschaftswissenschaften seit dem frühen neunzehnten Jahrhundert geplagt hat). Bei der Ausarbeitung der Einzelheiten zeigte Longfield, dass der Preis jeder Maschine tendenziell der Grenzproduktivität der Maschine entspricht, d. h. dem produktiven Wert (in Bezug auf den Wert ihrer Produkte) der am wenigsten produktiven Maschine, für die es sich lohnt, sie auf dem Markt zu halten, d. h. der Grenzmaschine (marginal machine). Rothbard: In einem unwissenden Nachhall von Turgot verwendete Longfield zum ersten Mal die richtige Ceteris-Paribus-Methode zur Analyse der produktiven Erträge, indem er einen Faktor oder eine Klasse von Faktoren konstant hielt, eine andere Gruppe von Faktoren veränderte und das Ergebnis analysierte. In seinem brillanten vorösterreichischen Beitrag blieb Longfield dabei stehen und wandte die Analyse der Grenzproduktivität nur auf Kapitalgüter an. 1. Mountifort Longfield. 1833. Lectures on Political Economy. Dublin 1834. https://doi.org/10.2307/2223849_____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Longfield I Mountifort Longfield Lectures on political economy, delivered in Trinity and Michaelmas terms, 1833 Dublin 1834 Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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