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Güter: Güter sind in der Wirtschaft materielle Gegenstände, die menschliche Wünsche und Bedürfnisse befriedigen. Sie werden in Konsumgüter (für den persönlichen Gebrauch) und Investitionsgüter (für die Produktion) unterteilt. Güter können auch als langlebig (langlebig) oder nicht langlebig (schnell verbraucht) eingestuft werden. Sie spielen eine wichtige Rolle bei wirtschaftlichen Transaktionen und Produktionsprozessen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Güter – Lexikon der Argumente

Rothbard III 161
Güter/Waren//Austauschbare Güter/Tausch/Produktion/Lagerhaltung/Rothbard: Die Ökonomie, (...), ist keine Wissenschaft, die sich speziell mit „materiellen Gütern“ oder „materiellem Wohlstand“ beschäftigt. Sie befasst sich allgemein mit dem Handeln der Menschen zur Befriedigung ihrer Wünsche und speziell mit dem Prozess des Warenaustauschs als Mittel für jedes Individuum, die Befriedigung seiner Wünsche zu „produzieren“.
Rothbard III 162
Diese Güter können materielle Waren oder immaterielle persönliche Dienstleistungen sein. Die Prinzipien von Angebot und Nachfrage, der Preisbestimmung, sind für jedes Gut genau die gleichen, egal ob es in die eine oder die andere Kategorie fällt. Die vorstehende Analyse ist auf alle Güter anwendbar. Die folgenden Arten von möglichen Tauschvorgängen wurden also von unserer Analyse erfasst:

Eine Ware gegen eine Ware, z. B. Pferde gegen Fisch.
Eine Ware gegen eine persönliche Dienstleistung, wie z. B. ärztlicher Rat gegen Butter oder Landwirtschaftliche Arbeit gegen Lebensmittel.
Eine persönliche Dienstleistung für eine persönliche Dienstleistung, z. B. gegenseitiges Helfen durch zwei Siedler, medizinischer Rat für Gartenarbeit oder Unterricht für eine Musikaufführung.

Rothbard III 163
Tausch/Handel: Ein offensichtlicher Grund für die Verwechslung des Tausches mit einem bloßen Handel mit materiellen Gegenständen ist die Tatsache, dass viele immaterielle Güter ihrer Natur nach nicht getauscht werden können. Ein Geiger kann seine musikalischen Fähigkeiten besitzen und Einheiten davon in Form von Dienstleistungen gegen die Dienste eines Arztes tauschen. Aber andere persönliche Eigenschaften, die nicht getauscht werden können, können als Güter begehrt werden. So könnte Brown ein gewünschtes Ziel haben: die echte Anerkennung von Smith zu erhalten. Dabei handelt es sich um ein besonderes Konsumgut, das er mit keinem anderen Gut kaufen kann, denn was er will, ist die echte Anerkennung und nicht eine käufliche Anerkennung.
Unveräußerlichkeit: In Bezug auf den Tausch ist dieses immaterielle Gut ein unveräußerliches Eigentum von Smith, d. h. es kann nicht aufgegeben werden. Wird hingegen ein veräußerbares Gut übertragen, so geht es natürlich in das Eigentum - unter der alleinigen und ausschließlichen Zuständigkeit - der Person über, die es im Tausch erhalten hat, und kein späteres Bedauern des ursprünglichen Eigentümers kann irgendeinen Anspruch auf das Gut begründen.
Rothbard III 165
Warenersatz: Nehmen wir an, dass Jones eine Ware (...) in einem Lagerhaus zur Aufbewahrung hinterlegt. Er behält das Eigentum an der Ware, überträgt aber ihren physischen Besitz an den Eigentümer des Lagerhauses, Green, zur Verwahrung. Green händigt Jones einen Lagerschein für die [Ware] aus, der bescheinigt, dass die [Ware] dort zur Verwahrung ist, und der dem Eigentümer des Lagerscheins einen Anspruch darauf gibt, die [Ware] zu erhalten, wenn er den Schein im Lager vorlegt. Auf einem ungehinderten Markt würde der Anspruch als absolut sicher angesehen und mit Sicherheit eingelöst werden, so dass Jones den Anspruch als Ersatz für den tatsächlichen physischen Austausch der [Ware] eintauschen könnte.
>Lagerhaltung/Rothbard
.
Rothbard III 166
Anteile: (...) der Anteil ist ein Beweis für Teileigentum oder einen Anspruch auf Teileigentum an einer Ware. Dieses Eigentumsrecht an einem proportionalen Anteil an der Nutzung eines Gutes kann auch im Tausch verkauft oder gekauft werden.
Kredit: Eine dritte Art von Anspruch ergibt sich aus einem Kredittausch (oder Kreditgeschäft). Bei einem Kreditgeschäft wird ein gegenwärtiges Gut gegen ein zukünftiges Gut oder vielmehr einen Anspruch auf ein zukünftiges Gut getauscht. Die Preise bei einem solchen Tausch werden wie beim Tausch von gegenwärtigen Gütern durch Wertmaßstäbe und das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage bestimmt.
>Kredit/Rothbard.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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