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Erfindungen: Erfindungen sind neue Hervorbringungen des menschlichen Geistes. können alles sein, von einfachen Werkzeugen bis hin zu komplexen Maschinen, Verfahren oder Ideen. Sie lösen unter Umständen Probleme, verbessern bestehende Technologien oder schaffen neue Möglichkeiten. Siehe auch Innovation, Technologie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Erfindungen – Lexikon der Argumente

Rothbard III 747
Erfindungen/Copyright/Urheberrecht/Patent/Rothbard: Die Anwendung von Patenten auf mechanische Erfindungen und von Urheberrechten auf literarische Werke ist in besonderer Weise unangemessen. Es wäre dem freien Markt angemessener, genau das Gegenteil zu tun.
>Freier Markt/Rothbard
.
Denn literarische Schöpfungen sind einzigartige Produkte des Einzelnen; es ist fast unmöglich, dass sie von jemand anderem unabhängig vervielfältigt werden.
Rothbard III 748
Daher würde ein Patent anstelle eines Urheberrechts für literarische Produktionen in der Praxis kaum einen Unterschied machen.
in der Praxis. Andererseits sind mechanische Erfindungen eher Entdeckungen des Naturrechts als individuelle Schöpfungen, und daher gibt es ständig ähnliche unabhängige Erfindungen.(1) Die Gleichzeitigkeit von Erfindungen ist eine bekannte historische Tatsache. Wenn man einen freien Markt aufrechterhalten will, ist es daher besonders wichtig, Urheberrechte, aber keine Patente, für mechanische Erfindungen zuzulassen.
>Copyright/Rothbard, >Patente/Rothbard, >Forschungsförderung/Rothbard.

1. Für einen juristischen Hinweis auf die richtige Unterscheidung zwischen Urheberrecht und Monopol, siehe F.E. Skone James, „Copyright“ in Encyclopedia Britannica (14. Aufl.; London, 1929), VI, 415-16. Zu den Ansichten der Wirtschaftswissenschaftler des neunzehnten Jahrhunderts über Patente siehe Fritz Machlup und Edith T. Penrose, „The Patent Controversy in the Nineteenth Century“, Journal of Economic History, Mai 1950, S. 1-29. Siehe auch Fritz Machlup, An Economic Review of the Patent System (Washington, D.C.: United States Government Printing Office, 1958).

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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