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| Forschungsförderung: Forschungsfinanzierung ist die finanzielle Unterstützung von Einzelpersonen, Institutionen oder Organisationen bei der Durchführung wissenschaftlicher, akademischer oder technologischer Forschung. Sie kann von staatlichen Stellen, privaten Unternehmen oder gemeinnützigen Organisationen kommen. Die Forschungsfinanzierung trägt zur Deckung von Ausgaben wie Personal, Ausrüstung und Material bei und ermöglicht Fortschritte in Bereichen wie Medizin, Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften und Umweltstudien. Siehe auch Forschung, Technologie, Innovation._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Murray N. Rothbard über Forschungsförderung – Lexikon der Argumente
Rothbard III 751 Forschungsförderung/Rothbard: Viele Befürworter von Patenten glauben, dass die gewöhnlichen Wettbewerbsbedingungen des Marktes die Einführung neuer Verfahren nicht ausreichend fördern und dass daher Innovationen zwangsweise durch die Regierung gefördert werden müssen. Aber der Markt entscheidet über das Tempo der Einführung neuer Verfahren ebenso wie über das Tempo der Industrialisierung eines neuen geografischen Gebiets. In der Tat ist dieses Argument für Patente dem Argument für Zölle sehr ähnlich - dass die Marktprozesse nicht ausreichen, um die Einführung sinnvoller neuer Verfahren zu ermöglichen. Und die Antwort auf diese beiden Argumente ist dieselbe: Die Menschen müssen die überlegene Produktivität der neuen Verfahren gegen die Kosten für ihre Einführung abwägen, d. h. gegen den Vorteil, den das alte Verfahren dadurch hat, dass es bereits gebaut wurde und existiert. Eine zwangsweise Privilegierung der Innovation würde unnötig wertvolle, bereits vorhandene Anlagen verschrotten und die Verbraucher über Gebühr belasten. Denn die Wünsche der Verbraucher würden nicht auf die wirtschaftlichste Weise befriedigt werden. Patente/Rothbard: Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Patente eine absolute Steigerung der Forschungsausgaben fördern. Rothbard III 752 Aber sicherlich verzerren Patente die Art der Forschungsausgaben, die getätigt werden. Denn es stimmt zwar, dass der erste Entdecker von dem Privileg profitiert, aber es stimmt auch, dass seine Konkurrenten für viele Jahre von der Produktion im Bereich des Patents ausgeschlossen sind. Und da ein Patent auf einem verwandten Patent auf demselben Gebiet aufbauen kann, können Konkurrenten oft auf unbestimmte Zeit von weiteren Forschungsausgaben in dem vom Patent abgedeckten Bereich abgehalten werden. Darüber hinaus wird der Patentinhaber selbst davon abgehalten, weitere Forschung auf diesem Gebiet zu betreiben (...). Rothbard III 753 MarktVsForschungsförderung: (...) natürlich bietet der Markt selbst einen einfachen und effektiven Weg für diejenigen, die das Gefühl haben, dass nicht genug Ausgaben in bestimmte Richtungen getätigt werden. Sie können diese Ausgaben selbst tätigen. Denjenigen, die mehr Erfindungen gemacht und genutzt sehen wollen, steht es daher frei, sich zusammenzuschließen und solche Anstrengungen auf jede Weise zu subventionieren, die sie für richtig halten. Auf diese Weise würden sie als Verbraucher dem Forschungs- und Erfindungsgeschäft zusätzliche Mittel zuführen. Und sie würden andere Verbraucher nicht dazu zwingen, ihren Nutzen zu verlieren, indem sie Monopolsubventionen gewähren und die Zuteilung auf dem Markt verzerren. Ihre freiwilligen Ausgaben würden Teil des Marktes werden und die letztendliche Bewertung der Verbraucher zum Ausdruck bringen. Außerdem würden spätere Erfinder nicht eingeschränkt. Die Freunde der Erfindungen könnten ihr Ziel erreichen, ohne den Staat einzuschalten und einer großen Zahl von Menschen Verluste aufzuerlegen. >Patente/Rothbard, >Copyright/Rothbard, >Erfindungen/Rothbard._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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