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Geldumlauf: Der Bargeldumlauf bezieht sich auf die Gesamtmenge an Bargeld (Banknoten und Münzen), die physisch für Transaktionen in einer Volkswirtschaft verwendet wird. Er ist eine Schlüsselkomponente der Geldmenge eines Landes und beeinflusst Faktoren wie Inflation und Wirtschaftswachstum. Siehe auch Geldmenge, Inflation, Wirtschaftswachstum.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Murray N. Rothbard über Geldumlauf – Lexikon der Argumente

Rothbard III 760
Geld im Umlauf/Rothbard: Zu jedem Zeitpunkt gibt es einen bestimmten Gesamtbestand der Geldware. Dieser Bestand wird zu jeder Zeit von jemandem besessen.
RothbardVsFisher, Irving: Es ist daher gefährlich irreführend, die Gewohnheit amerikanischer Ökonomen seit Irving Fishers Zeiten zu übernehmen, Geld als irgendwie „zirkulierend“ zu behandeln, oder schlimmer noch, als unterteilt in „zirkulierendes Geld“ und „nicht genutztes Geld“.(1) Dieses Konzept beschwört das Bild herauf, dass Ersteres sich immer irgendwo bewegt, während Letzteres untätig in „Horten“ liegt. Dies ist ein schwerer Irrtum. In Wirklichkeit gibt es so etwas wie „Umlauf“ nicht, und es gibt keinen geheimnisvollen Ort, an dem sich das Geld „bewegt“. Zu jedem Zeitpunkt ist das gesamte Geld im Besitz von irgendjemandem, d.h. es ruht in jemandes Kassenbestand.
>Kassenbestand/Rothbard
, >Geld/Rothbard, >Geldnachfrage/Rothbard.
Wie groß auch immer der Geldbestand sein mag, die Handlungen der Menschen müssen ihn mit der Gesamtnachfrage nach Geld in Einklang bringen (...). Denn auch das im Tausch erworbene Geld vor dem Einkommen muss zumindest vorübergehend im eigenen Geldbestand gehalten werden, bevor es auf den Bestand eines anderen übertragen wird.
Gesamtnachfrage nach Geld/Markt: Alle Gesamtnachfrage ist also zu halten (...) Der Gesamtbestand muss also auf dem Markt mit der Gesamtmenge des nachgefragten Geldes in Übereinstimmung gebracht werden.
>Kaufkraft/Rothbard.

1. Cf. Irving Fisher, The Purchasing Power of Money (2nd ed.; New York: Macmillan & Co., 1913).

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rothbard II
Murray N. Rothbard
Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995

Rothbard III
Murray N. Rothbard
Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009

Rothbard IV
Murray N. Rothbard
The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988

Rothbard V
Murray N. Rothbard
Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977

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> Gegenargumente zu Geldumlauf

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