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| Hortung: Unter Horten versteht man in der Wirtschaft den Erwerb und das Halten einer großen Menge einer Ware oder eines Vermögenswerts mit der Absicht, von künftigen Preissteigerungen zu profitieren. Dies kann zu künstlicher Verknappung und höheren Preisen für die Verbraucher führen. Siehe auch Sparen, Geldmenge, Preise._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Murray N. Rothbard über Hortung (Wirtschaft) – Lexikon der Argumente
Rothbard III 775 Hortung/Geld/Rothbard: Schon das Wort „Horten“ ist in der Ökonomie höchst unpassend, da es mit der Konnotation von bösartigem, unsozialem Handeln behaftet ist. Aber weder das „Horten“ noch das „Enthorten“ („Dishoarding“) haben irgendetwas Asoziales an sich. „Horten“ ist einfach eine Erhöhung der Nachfrage nach Geld, und das Ergebnis dieser Veränderung der Wertschätzung ist, dass die Menschen bekommen, was sie wünschen, nämlich eine Erhöhung des realen Wertes ihrer Geldbestände und der Geldeinheit.(1) Umgekehrt können die Menschen, wenn sie eine Verringerung ihrer realen Geldbestände oder des Wertes der Geldeinheit wünschen, dies durch ‚Enthorten‘ erreichen. Keine andere wichtige wirtschaftliche Beziehung - Realeinkommen, Kapitalstruktur usw. - müssen überhaupt nicht verändert werden. Rothbard III 776 Definierbarkeit/VsHortung: (...) es gibt keine theoretische Möglichkeit, „Horten“ zu definieren, die über eine einfache Aufstockung des Kassenbestandes in einem bestimmten Zeitraum hinausgeht. Dennoch verwenden die meisten Autoren den Begriff in einer normativen Weise, was bedeutet, dass es einen vagen Standard gibt, unterhalb dessen ein Bargeldbestand legitim ist und oberhalb dessen er unsozial und bösartig ist. Aber jede quantitative Begrenzung der Geldnachfrage wäre völlig willkürlich und ungerechtfertigt. >Keynesianismus/Rothbard, >Keynesianismus, >Quantitätstheorie, >Konsumfunktion. Rothbard III 778 KeynesianismusVsHortung: Keynesianisches Gesetz: Das keynesianische Gesetz besagt, dass die Sozialausgaben oberhalb des Punktes A niedriger als das Sozialeinkommen und unterhalb des Punktes A höher als das Sozialeinkommen sind, so dass A der Gleichgewichtspunkt ist, an dem das Sozialeinkommen den Ausgaben entspricht. Denn wenn das Sozialeinkommen höher als A ist, sind die Sozialausgaben niedriger als die Einnahmen, so dass die Einnahmen von einem Tag auf den anderen tendenziell sinken, bis der Gleichgewichtspunkt A erreicht ist. Ist das Sozialeinkommen niedriger als A, kommt es zum Enthorten, die Ausgaben sind höher als das Einkommen, bis schließlich wieder A erreicht wird. RothbardVsKeynes/RothbardVsKeynesianismus: (...) nehmen wir an, dass wir nun die Gültigkeit eines solchen Gesetzes anerkennen; der einzige Kommentar kann ein unverschämter sein: Na und? Was ist, wenn das Volkseinkommen sinkt? Da es sich nur um einen Rückgang des Geldes handeln muss und das reale Einkommen, das reale Kapital usw. gleichbleiben können, wozu die Aufregung? Die einzige Änderung besteht darin, dass die Hortenden ihr Ziel erreicht haben, ihre realen Geldbestände zu erhöhen und den realen Wert der Geldeinheit zu steigern. Gleichgewicht: Es ist wahr, dass das Bild für den Übergangsprozess bis zum Erreichen des Gleichgewichts etwas komplexer ist, (...) Aber das keynesianische System versucht, die Schädlichkeit der Gleichgewichtslage festzustellen, und das kann es nicht. 1. Siehe den hervorragenden Artikel von W.H. Hutt, „The Significance of Price Flexibility“ in Hazlitt, Critics of Keynseian Economics, S. 383-406._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Rothbard II Murray N. Rothbard Classical Economics. An Austrian Perspective on the History of Economic Thought. Cheltenham, UK: Edward Elgar Publishing. Cheltenham 1995 Rothbard III Murray N. Rothbard Man, Economy and State with Power and Market. Study Edition Auburn, Alabama 1962, 1970, 2009 Rothbard IV Murray N. Rothbard The Essential von Mises Auburn, Alabama 1988 Rothbard V Murray N. Rothbard Power and Market: Government and the Economy Kansas City 1977 |
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