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| Urteil: Die Verwendung des Begriffs des Urteils ist nicht einheitlich. Wenn das Urteil als die Feststellung des Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) einer Aussage aufgefasst wird, wird dies graphisch explizit dargestellt, z.B. mit dem von G. Frege eingeführten Urteilsstrich I-. Siehe auch Wahrheitswert, Urteilsstrich, Satz, Aussage, Äußerung, Behauptung._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Adam Smith über Urteile – Lexikon der Argumente
Otteson I 15 Urteil/Urteilsvermögen/Adam Smith/Otteson: Der] Prozess der gegenseitigen Anpassung führt zur allmählichen Entwicklung gemeinsamer Verhaltens- und Urteilsgewohnheiten, die von der Etikette bis zur moralischen Pflicht reichen. Dieser Prozess führt auch, so Smith, zu einem ultimativen Maßstab für moralische Urteile, den er den „unparteiischen Beobachter“ nennt, dessen imaginäre Perspektive wir nutzen, um sowohl unser eigenes als auch das Verhalten anderer zu beurteilen. Idealer Beobachter: Der „unparteiische Beobachter“ ist Smith zufolge kein mysteriöses Wesen: Er ist die Summe unserer lebenslangen Erfahrungen mit der Beurteilung. >Sympathie/Adam Smith, >Idealer Beobachter/Adam Smith. Wenn wir sehen, wie andere Menschen das Verhalten anderer und unser eigenes beurteilen, wenn wir sehen, wie wir selbst das Verhalten anderer und unser eigenes beurteilen, dann sind das Daten, auf deren Grundlage wir langsam unser Urteilsvermögen entwickeln. Mit der Zeit entwickeln wir eine Reihe von Prinzipien, auf die wir uns stützen, um uns selbst und andere zu beurteilen. >Prinzipien. Mit zunehmender Reife verdichten sich diese Prinzipien allmählich zu einem immer kohärenteren Bild von Tugend und Laster, von Angemessenheit und Unangemessenheit. Es wird zum Maßstab, nach dem wir menschliches Verhalten beurteilen. >Entwicklungsstufen, >Verhalten, >Gemeinschaft. Wenn wir es nutzen, um unser eigenes Verhalten zu beurteilen, bildet es das, was wir unser Gewissen nennen. >Idealer Beobachter/Smith, >Unparteilichkeit._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconSmith I Adam Smith The Theory of Moral Sentiments London 2010 EconSmithV I Vernon L. Smith Rationality in Economics: Constructivist and Ecological Forms Cambridge 2009 Otteson I James R. Otteson The Essential Adam Smith Vancouver: Fraser Institute. 2018 |
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