Wirtschaft Lexikon der Argumente

Home Screenshot Tabelle Begriffe

 
Verallgemeinerung: Eine Verallgemeinerung ist die Ausdehnung einer Aussage (einer Zuschreibung von Eigenschaften) die auf einen Bereich D von Gegenständen zutrifft, auf einen Gegenstandsbereich E, der größer als D ist und D enthält. Zum Gegenstandsbereich können in diesem Fall auch Zeitpunkte gehören. Eine Eigenschaft, die voll auf die Gegenstände eines Gegenstandsbereichs zutrifft, kann partiell auf die Gegenstände eines größeren Bereichs zutreffen. Siehe auch Gültigkeit, Allgemeingültigkeit, Allgemeines, Prädikation, Methoden.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Adam Smith über Verallgemeinerung – Lexikon der Argumente

Otteson I 16
Verallgemeinerung/Beobachtungen/Adam Smith/Otteson: In der Praxis führen wir diesen Prozess [der Verallgemeinerung] durch, indem wir uns einfach fragen, was eine vollständig informierte, aber unbeteiligte Person über unser Verhalten denken würde. Wenn eine solche Person unser Verhalten gutheißen würde, können wir fortfahren; wenn sie es missbilligen würde, sollten wir es unterlassen.
Wenn wir das Urteil dieses unparteiischen Zuschauers beherzigen, empfinden wir eine angenehme Befriedigung, die auf einer imaginären Übereinstimmung zwischen unseren eigenen moralischen Gefühlen und den imaginären Gefühlen des unparteiischen Zuschauers beruht. Dieses Vergnügen bestärkt unser Verhalten und trägt dazu bei, unser Urteilsvermögen in eine gute Richtung zu entwickeln.
>Unparteilichkeit
.
Wenn wir dagegen nicht gehorchen oder von dem imaginären Urteil des unparteiischen Zuschauers abweichen, empfinden wir eine unangenehme Schuld, die auf der Antipathie zwischen unseren Gefühlen und denen des unparteiischen Zuschauers beruht. Dies schreckt uns von dem Verhalten ab, das wiederum dazu beiträgt, unser Urteilsvermögen richtig zu entwickeln.
>Idealer Beobachter/Adam Smith, >Objektivität, >Intersubjektivität, >Moral, >Ethik, >Gemeinschaft.

_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

EconSmith I
Adam Smith
The Theory of Moral Sentiments London 2010

EconSmithV I
Vernon L. Smith
Rationality in Economics: Constructivist and Ecological Forms Cambridge 2009

Otteson I
James R. Otteson
The Essential Adam Smith Vancouver: Fraser Institute. 2018

Send Link
> Gegenargumente gegen Smith
> Gegenargumente zu Verallgemeinerung

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Y   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Z