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Herrschaft/Führung/Regieren: Unter Herrschaft oder Governance versteht man den Prozess der Entscheidungsfindung und -durchsetzung in einer Organisation oder Gesellschaft. Es ist das System, durch das Macht ausgeübt und kontrolliert wird. Herrschaft umfasst die Regeln, Prozesse und Institutionen, die die Entscheidungsfindung steuern. Siehe auch Regierung, Gemeinschaft, Gesellschaft, Politik, Institutionen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Adam Smith über Herrschaft – Lexikon der Argumente

Otteson I 35
Herrschaft/Adam Smith/Otteson: In seiner Theorie der moralischen Gefühle beschreibt Smith in einer Diskussion über die angemessene Rolle des Staatsmannes einen bestimmten Typus von politischem Führer, den Smith den „Mann des Systems“ nennt, der „dazu neigt, in seiner eigenen Einbildung sehr weise zu sein; und oft von der vermeintlichen Schönheit seines eigenen idealen Regierungsplans so entzückt ist, dass er nicht die kleinste Abweichung von irgendeinem Teil desselben dulden kann“ (TMS(1): 233-4).
Smith fährt fort, dass ein solcher Mensch „sich vorzustellen scheint, dass er die verschiedenen Mitglieder einer großen Gesellschaft mit so viel Leichtigkeit anordnen kann, wie die Hand die verschiedenen Figuren auf einem Schachbrett anordnet. Er bedenkt nicht, dass die Figuren auf dem Schachbrett kein anderes Bewegungsprinzip haben als das, das die Hand ihnen aufdrückt, sondern dass auf dem großen Schachbrett der menschlichen Gesellschaft jede einzelne Figur ein eigenes Bewegungsprinzip hat, das sich völlig von dem unterscheidet, das der Gesetzgeber ihr aufdrücken könnte“ (TMS(1): 234).
>Wissen/Adam Smith
, >Entscheidungen/Adam Smith.

1. Smith, Adam (1982) [1759]. The Theory of Moral Sentiments. D. D. Raphael and A. L. Macfie, eds. Liberty Fund.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.



EconSmith I
Adam Smith
The Theory of Moral Sentiments London 2010

EconSmithV I
Vernon L. Smith
Rationality in Economics: Constructivist and Ecological Forms Cambridge 2009

Otteson I
James R. Otteson
The Essential Adam Smith Vancouver: Fraser Institute. 2018

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> Gegenargumente gegen Smith
> Gegenargumente zu Herrschaft

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