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| Entscheidungen: Entscheidungen sind Wahlmöglichkeiten, die wir zwischen zwei oder mehr Optionen treffen und die einen erheblichen Einfluss auf unser Leben haben können. Meist geht man davon aus, dass Entscheidungen nicht rückgängig gemacht werden können._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Adam Smith über Entscheidungen – Lexikon der Argumente
Otteson I 33 Entscheidungen/Wissen/Adam Smith/Otteson: Smith schreibt: „Welches die Art der häuslichen Industrie ist, die sein Kapital einsetzen kann und deren Produkte wahrscheinlich den größten Wert haben, kann jeder Einzelne, wie es offensichtlich ist, in seiner lokalen Situation viel besser beurteilen, als es irgendein Staatsmann oder Gesetzgeber für ihn tun kann“ (WN(1): 456). Otteson: Wie Smith es entwickelt, verläuft dieses Argument als dreistufiger Syllogismus: Prämisse 1: Die individuelle Situation der Menschen, ihre Werte, Ziele und Möglichkeiten, kennt der Einzelne selbst am besten. Prämisse 2: Um weise Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu treffen, muss das Wissen über Situation, Wert, Zweck und Gelegenheit nutzen. Schlussfolgerung: Die Person, die am besten in der Lage ist, solche Entscheidungen zu treffen, ist der Einzelne. Otteson I 34 Otteson: Smiths Behauptung ist nicht, dass Menschen unfehlbar sind oder dass sie nie Fehler machen; natürlich machen wir alle Fehler, und zwar frustrierend oft. Und natürlich kann es Sonderfälle geben - zum Beispiel Kinder oder geistig Behinderte -, in denen der Einzelne tatsächlich nicht am besten in der Lage ist, Entscheidungen in seinem eigenen Fall zu treffen. Aber für die überwiegende Mehrheit der normal funktionierenden Erwachsenen behauptet Smith, dass ihr persönliches Wissen über ihre eigene Situation das der anderen übersteigt. Wenn es also für gute Entscheidungen erforderlich ist, sich dieses Wissen zunutze zu machen, dann sollten in den allermeisten Fällen die Personen, die die Entscheidungen treffen, diese Personen selbst sein. Lokales Wissen/Adam Smith/Otteson: (...) der Staatsmann verfügt nicht über das lokale Wissen über die Umstände, Werte, Ziele und Ressourcen der einzelnen Menschen, das er bräuchte, um gute Entscheidungen für sie zu treffen. Zu Richard ThalerVsSmith, Adam siehe >Entscheidungsfindung/Thaler. >Herrschaft/Adam Smith. 1. Smith, Adam. (1776) The Wealth of Nations. London: W. Strahan and T. Cadell._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
EconSmith I Adam Smith The Theory of Moral Sentiments London 2010 EconSmithV I Vernon L. Smith Rationality in Economics: Constructivist and Ecological Forms Cambridge 2009 Otteson I James R. Otteson The Essential Adam Smith Vancouver: Fraser Institute. 2018 |
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