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Verhaltensökonomik: Die Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) ist ein Bereich, der Erkenntnisse aus der Psychologie und der Wirtschaftswissenschaft kombiniert, um zu untersuchen, wie Individuen von rein rationalen Entscheidungen abweichen, indem sie reale Verhaltensweisen und Vorurteile untersuchen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Armen A. Alchian über Verhaltensökonomik – Lexikon der Argumente

Henderson I 93
Verhaltensökonomik/Alchian/Henderson/Globerman: Alchian ist nie direkt auf die Argumente der Verhaltensökonomen eingegangen. Sein Rahmenwerk greift jedoch das Hauptanliegen ihrer Argumente auf, nämlich dass herkömmliche Wirtschaftsmodelle, die von einer rationalen, maximierenden Entscheidungsfindung ausgehen, nur begrenzte Vorhersagekraft haben und schlechte Ratgeber für die öffentliche Politik sind.
>Gewinnmaximierung
.
Gewinnmaximierung/unvollständige Information: In gewisser Weise hat Alchian die moderne Verhaltensökonomie vorweggenommen, indem er anerkannte, dass die meisten Manager von Unternehmen angesichts der Unsicherheit und der unvollständigen Informationen, die das Geschäftsumfeld kennzeichnen, nicht als reine Gewinnmaximierer agieren und dies auch gar nicht können.
Wirtschaftlicher Erfolg/Alchian: Allerdings argumentierte (...) Alchian überzeugend, dass Vorhersagen von Wirtschaftsmodellen, die von einer rationalen Entscheidungsfindung ausgehen, im Laufe der Zeit einigermaßen aussagekräftig sind. Auswahl: Der Grund dafür ist, dass das gewinnorientierte Umfeld eine Selektion auf Erfolg betreibt. Unternehmen, deren Manager Strategien umsetzen, die zu höheren Gewinnen führen, egal ob die Strategien absichtlich oder zufällig gewählt wurden, schneiden auf dem Markt besser ab, während Unternehmen, die schlechtere Entscheidungen treffen, schlechter abschneiden und sogar verschwinden können.
>Verbraucherverhalten/Alchian.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Alchian I
Armen A. Alchian
William R. Allen
Exchange and Production: Competition, Coordination and Control Belmont, CA: Wadsworth 1977

Henderson I
David R. Henderson
Steven Globerman
The Essential UCLA School of Economics Vancouver: Fraser Institute. 2019

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> Gegenargumente gegen Alchian
> Gegenargumente zu Verhaltensökonomik

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