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| Gefangenendilemma: Das Gefangenendilemma ist ein spieltheoretisches Problem, bei dem zwei rationale Akteure einen Anreiz haben, ihren Partner zu verraten, obwohl es für beide besser wäre, zu kooperieren. Siehe auch Kooperation, Strategien, Spieltheorie, Künstliche Intelligenz._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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L. Alan Winters über Gefangenendilemma – Lexikon der Argumente
Krugman III 218 Gefangenendilemma/Internationaler Handel/Winters: Wenn man dynamische Überlegungen außer Acht lässt, befindet sich der einzelne Exporteur in einem Gefangenendilemma. Selbst wenn er die Notwendigkeit von Zurückhaltung insgesamt anerkennt, sind seine eigenen Anreize in Richtung ungehemmter Exporte gerichtet. Wenn er außerdem glaubt, dass alle anderen sich zurückhalten, kann es für ihn sogar profitabel sein, seine eigenen Exporte zu steigern, um von deren Zurückhaltung zu profitieren.* >Exportbeschränkung (VER), >Handelspolitik, >Strategische Handelspolitik, >Internationaler Handel >Neue Handelstheorie. Das Ergebnis dieser Situation hängt zum Teil von der Anzahl der beteiligten Exporteure ab: Je weniger Unternehmen beteiligt sind, desto wahrscheinlicher ist eine effektive Zusammenarbeit (Zurückhaltung). Daher ist ceteris paribus davon auszugehen, dass die Überwachung eine umso stärkere einfuhrhemmende Wirkung hat, je weniger wettbewerbsfähig die Lieferindustrie ist. >Einfuhrkontrollen. Die Wettbewerbsfähigkeit ist schwer zu beurteilen, aber angesichts des Spielraums für eine Marktsegmentierung und der größeren Wahrscheinlichkeit technischer Unterschiede zwischen den Unternehmen dürfte sie bei anspruchsvollen Gütern (z. B. Hi-Fi-Anlagen) geringer sein als bei einfachen Gütern (z. B. Schuhen). Kooperation: Eine weitere Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist die Rolle der Regierung oder kollektiver Handelsverbände. Branchen und Länder mit einer starken Tradition staatlicher Beteiligung am Export sind eher in der Lage, Ausfuhren einzuschränken als andere.** In der Tat kann die Auferlegung einer Überwachung das Signal sein, ein Exportkontrollsystem zu schaffen, das zuvor aus Angst vor Verstößen gegen das Kartellrecht unterdrückt worden war. Zuvor wettbewerbsfähige Exporteure können in der Tat an Regierungen appellieren, Ausfuhrbeschränkungsvereinbarungen zu überwachen, um Trittbrettfahrerprobleme zu vermeiden. Dies ist vor allem dann wahrscheinlich, wenn eine daraus resultierende Beschränkung die Exportpreise in die Höhe treibt, denn dann werden die etablierten Unternehmen bestrebt sein, sicherzustellen, dass ihre Bemühungen nicht durch neue Marktteilnehmer untergraben werden. Selbst wenn die ausführenden Regierungen kein Exportmanagementsystem schaffen oder überwachen wollen, könnten sie gezwungen sein, enger als bisher mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Wenn die Überwachung auch nur einen Hinweis auf einen künftigen Schutz enthält, wird die Regierung wahrscheinlich ihre Verhandlungsstrategie vorbereiten wollen. Krugman III 219 Zumindest dürfte dies das Sammeln von Informationen bedeuten. L. Alan Winters. „Import Surveillance as a Strategic Trade Policy.“ In: Paul Krugman and Alasdair Smith (Eds.) 1994. Empirical Studies of Strategic Trade Policy. Chicago: The University of Chicago Press._____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Winters, L. Alan
EconKrug I Paul Krugman Volkswirtschaftslehre Stuttgart 2017 EconKrug II Paul Krugman Robin Wells Microeconomics New York 2014 Krugman III Paul Krugman Alasdair Smith Empirical Studies of Strategic Trade Policy Chicago: The University of Chicago Press 1994 |
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