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Kopenhagener Deutung, Quantenmechanik: eine ursprünglich von Niels Bohr und Werner Heisenberg 1917 aufgestellte und später von weiteren Autoren modifizierte Interpretation des mathematischen Teils der Quantenmechanik, nach der diese lediglich die statistische Wahrscheinlichkeit von Ereignissen angeben. Ein zentrales Problem ist dabei die Beeinflussung des quantenmechanischen Systems durch die Messung mit klassischen Apparaten, die einen quantenmechanischen Prozess beeinflussen bzw. das Resultat eigentlich erst herbeiführen. Andere Interpretationen der der Quantenmechanik stammen von H. Everett (Viele-Welten-Deutung) und D. Bohm (Verborgene Variablen). Siehe auch Unschärferelation, Indeterminismus, Unbestimmtheit, Messen, Realität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
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Genz, H. Kopenhagener Deutung   Genz, H.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 16.12.2017