Philosophie Lexikon der Argumente

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Ununterscheidbarkeit: Wenn Ununterscheidbarkeit als epistemischer Begriff gebraucht wird, kann aus einer gegebenen Ununterscheidbarkeit nicht auf Identität geschlossen werden, z.B. bei verwechselten Materialproben oder nahe beieinander liegenden Farbtönen. Wenn Ununterscheidbarkeit in Bezug auf eine ausgewählte Eigenschaft festgestellt wird, ist sie unproblematisch. Im Fall von Elementarteilchen führt eine vollständige Beschreibung nicht immer zu einer Unterscheidbarkeit. Siehe auch Leibniz‘ Gesetz, Leibniz-Prinzip, Identität, Teilidentität, Identifikation, Unterscheidungen, Vierdimensionalismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor Begriff    Weitere Begriffe zu Autor
Geach, Peter T. Ununterscheidbarkeit   Geach, Peter T.
Quine, Willard Van Orman Ununterscheidbarkeit   Quine, Willard Van Orman
Stalnaker, R. Ununterscheidbarkeit   Stalnaker, R.


Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.07.2017