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 Kalibrierung - Wirtschaft Lexikon der Argumente
 
Kalibrierung: Kalibrierung in den Wirtschaftswissenschaften ist eine Methode, bei der den Modellparametern Werte zugewiesen werden, so dass das Modell die realen Daten möglichst genau widerspiegelt. Im Gegensatz zur Schätzung werden bei der Kalibrierung keine statistischen Schlüsse gezogen, sondern direkt beobachtete Werte verwendet. Die Kalibrierung wird häufig in dynamischen makroökonomischen Modellen und in Modellen des berechenbaren allgemeinen Gleichgewichts (CGE) verwendet, um die Auswirkungen der Politik und das wirtschaftliche Verhalten zu analysieren. Siehe auch Modelle, Modelltheorie.
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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
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Hg. Martin Schulz