Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff

zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 21 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutung Black I 58
Bedeutung/Grice: laut Grice entsteht die Bedeutung nur durch Wirkung beim Hörer - und zwar beabsichtigte Bedeutung. - Es geht nicht nur darum, die primäre Sprecherabsicht entdecken, sondern der Hörer soll auch etwas bestimmtes denken. BlackVsGrice: das ist nicht hinreichend und nicht notwendig: es muss nicht stimmen, obwohl die Bedingungen erfüllt sind, und kann stimmen, obwohl sie nicht erfüllt sind.
I 77
Bedeutung/BlackVsGrice: Bsp Eingeborene/Gesten: Hintergrund kann nicht verstanden werden, wenn der Kern (Bsp "es schneit") nicht verstanden ist. Black These: Nicht das Erfassen der Sprecher-Absicht, eine Wirkung beim Hörer hervorzurufen, erlaubt es dem Hörer die Bedeutung zu bestimmen, sondern umgekehrt: die Entdeckung der SprecherBedeutung erlaubt es dem Hörer, auf die Sprecher-Absicht zu schließen. - Absicht/Black: sicher könnte es Verstehen und Sprecher nicht geben, ohne primitive Situationen, in denen eine Sprecherabsicht erkannt wird - aber das ist kein Beweis für die Richtigkeit einer intentionalistischen Analyse.

II 58
Bedeutung/Black: Bedeutung muss außersprachlich angesiedelt sein, damit Wörter überhaupt eine praktische Nutzanwendung haben - Bsp Feststellen ob eine Farbe da ist. - Unterschiede zwischen Gegenständen der Welt werden entlang der von unserer Sprache angelegten Kategorien erkannt.
II 98
Bedeutung/Black: das "Leben der Wörter" besteht nicht in irgendwelchen "mentalen Begleitumständen", sondern eher in der Fähigkeit, mit symbolischen Handlungen in Beziehung zu treten und für sie als Ausgangspunkt zu dienen. - Bedeutung kann nicht an irgendeinem Merkmal mentaler Handlungen festgemacht werden. Hirn-o-skop/Black: hätte man ein solches Instrument, bliebe immer noch die Aufgabe, die Bilder zu interpretieren.
II 211
Bedeutung/Putnam/Black: die Bedeutung kann nicht der Gegenstand sein! Bsp "Titanic" hätte dann keine Bedeutung mehr. - Bedeutung muss nicht "in mir" sein, um meine zu sein. - ((s) Putnam: "Bedeutungen sind nicht im Kopf." >Bedeutung/Putnam.)

Black I
Max Black
"Meaning and Intention: An Examination of Grice’s Views", New Literary History 4, (1972-1973), pp. 257-279
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, G. Meggle (Hg) Frankfurt/M 1979

Black II
M. Black
Sprache. Eine Einführung in die Linguistik München 1973

Black III
M. Black
The Prevalence of Humbug Ithaca/London 1983

Black IV
Max Black
"The Semantic Definition of Truth", Analysis 8 (1948) pp. 49-63
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994
Bedeutung Davidson I (c) 64
Bedeutung/Davidson: Quine hat unsere Auffassung von Kommunikation revolutioniert, indem er gezeigt hat, dass es mit der Bedeutung nicht mehr auf sich hat, als was eine Person mit den gehörigen Anlagen zu lernen oder beobachten vermag. Kausale Theorie der Bedeutung. VsDescartes: Sinne spielen keine Rolle - nur beim Lernen, aber dann kontingent (VsSkeptizismus).
I (c) 47
Def Satzbedeutung/Davidson: die Bedeutung (Interpretation) eines Satzes wird dadurch angegeben, dass dem Satz ein semantischer Platz zugeordnet wird in der Struktur von Sätzen, aus denen die Sprache besteht. Die Bedeutung eines Satzes besteht darin, diesen und keinen anderen Platz in der Makrostruktur der Sprache innezuhaben. Dies ist für Davidson der einzige Inhalt des Bedeutungsbegriffs.
Glüer II 53
DavidsonVs sozialen Charakter der Bedeutung: auch Idiolekt ist prinzipiell interpretierbar (via Kausalhypothesen). Putnam/Kripke: Kausaltheorie: richtige Verknüpfung Wort/Gegenstand - DavidsonVsPutnam: Interpretation ganzer Sätze.

Rorty VI 419
DavidsonVsQuine/Rorty: Davidson lehnt den Begriff der "Reizbedeutung" ab: das sei wie Newtons Versuch, sich zum "Newton des Geistes" emporzuschwingen". Stattdessen: distale Bedeutungstheorie. Es gibt kein "mittleres Gebiet" zwischen sprachlich formulierten Überzeugungen und der Physiologie.

Davidson I (e) 95
Kausaltheorie der Bedeutung: Sinne spielen keine Rolle - nur beim Lernen, aber dann kontingent (VsSkeptizismus).
I (e) 99
DavidsonVsPutnam: dass Bedeutungen nicht im Kopf sind, liegt nicht an speziellen Namen für natürliche Arten, sondern am umfassenden sozialen Charakter der Sprache.
Glüer II 50
Bedeutung/Davidson/Glüer: Die Interpretation wird dadurch angegeben, dass dem Satz ein semantischer Platz zugeordnet wird in der Struktur von Sätzen, aus denen die Sprache besteht - (mehrere Sprachen = W-Theorien) möglich. - Def Bedeutung/Davidson: besteht dann darin, diesen und keinen anderen Platz in der Makrostruktur der Sprache innezuhaben.
II 51
Bedeutung/Tarski/Davidson: Tarski-artige Theorien beziehen sich nicht auf Bedeutung als festgelegte Entitäten. (Davidson pro: Bedeutung letztlich nicht fixierbar) - Konsequenzen: 1. DavidsonVsTarski: die tatsächlich gesprochene Sprache ist letztlich irrelevant
2. Die triviale These, dass Bedeutung konventionell ist, muss aufgegeben werden.

Frank I 672
Sonnenbrand-Beispiel/Davidson: So wie Sonnenbrand immer noch eine Rötung meiner Haut ist, obwohl er von der Sonne verursacht wurde - genauso führt externe Verursachung nicht dazu, dass Bedeutungen nicht im Kopf sind. - Sonst pro Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf, wohl aber einfache propositionale Einstellungen.
Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and
Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Bedeutung Lewis II 197
Bedeutung/Name/Lewis: kann eine Funktion von Welten in Wahrheitswerte sein. - Von Gattungsnamen: Funktion von Welten auf Mengen.
II 213
Putnam: Bedeutungen nicht im Kopf - Lewis pro: geistiger Zustand bestimmt nicht die Bedeutung - Bedeutung nicht durch Geistzustand herauszufinden - Geistzustand enthält zu wenig Information über Verursachung und Situation.
II 213/14
Träger der Bedeutung: Sprechakte - nicht Laute oder Schriftzeichen. - > Intentionalität, Meinen.
IV 194
Bedeutung/Lewis: ist hier eine Funktion, die als Output eine geeignete Extension für gegebene Kombinationen von Faktoren liefert wie Zeit, Ort, Kontext, Sprecher, Welt - Intension/Lewis: Funktion, die von Indices (Ort, Zeit, Sprecher, Welt) zu geeigneten Extensionen für einen Namen, Satz oder allg Term führt - Intensionen sind extensionsbestimmende Funktionen. Carnapsche Intension: liefert Wahrheitswerte für Sätze bzw. Dinge für Namen und Mengen für allgemeine Termini.
IV 200
Intension/Bedeutung/Lewis: Bsp "Schnee ist weiß oder nicht" unterscheidet sich fein in der Bedeutung von "Gras ist grün oder nicht"wegen der unterschiedlichen Intension der eingebetteten Sätze. - (Intension: Funktion von Indizes auf Extensionen). Bedeutung/Lewis: semantisch interpretierte phrase markers abzüglich der obersten Knoten (im Strukturbaum) - Synonymie: Selbigkeit der Intension.
Bedeutung/BenacerrafVsLewis: wie kann man überhaupt Bedeutung "wählen"? - Lewis: das ist ein allgemeiner Einwand VsMengentheoretische Ansätze.
IV 202
Def Phrasenstruktur-Regeln/Lewis: = semantisch interpretierte phrase marker - Def Bedeutung: ein Strukturbaum ... - wir sprechen oft von Bedeutungen, als wären sie symbolische Ausdrücke, obwohl sie es nicht sind - die Kategorie Bedeutung ist einfach der oberste Knoten - Intension: ist die zweite Komponente des obersten Knotens.
Schwarz I 216
Bedeutung/Gegenstand/Wort/Lewis: These: mit unseren Wörtern sind lediglich Bedingungen verknüpft, die ein potentieller Referent erfüllen muss. - Daher kann es sein, dass etwas sie erfüllt, von dem wir vorher nicht dachten, dass es sie erfüllt.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Bedeutung Millikan I 263
Naturgesetze/Millikan: Meine Theorie der Intentionalität ist darauf festgelegt, dass ein Ding wie eine Normale Erklärung etwas ist, das draußen in der Welt ist, und das etwas ist, das unser Denken stützt, statt von unserem Denken gestützt zu werden. Damit sie wahr ist, müssen Naturgesetze in der Natur sein, nicht bloß eine Summierung der Muster der Natur. MillikanVsVerifikationismus: wenn meine Theorie richtig ist, muss er falsch sein.
Wahrheit/Welt/Relation/Millikan: These: letztlich liegen Bedeutungshaftigkeit und Wahrheit in Relationen zwischen Denken und Welt,
I 264
Deshalb können sie nicht im Kopf sein, wir können sie nicht internalisieren.
MillikanVsPutnam.
- - -
I 305
Bedeutung/sprachabhängig/sprachunabhängig/Wissen/Kennen//Millikan: selbst wenn wir Erwachsene fast alle Bedeutungen unserer Wörter aus sprachlicher Kommunikation entnehmen und nicht mehr aus direkter Wahrnehmung, so schließt das überhaupt nicht aus, dass wir „ihre Bedeutung kennen“.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Bedeutung Putnam I (a) 16
Bedeutung/Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf: Beweis: sprachliche Arbeitsteilung zeigt, dass ich nicht der einzige bin, der die Kriterien besitzt. - PutnamVsTarski: Verständnis der Referenz muss hinzukommen. - Dies muss unabhängig von Erkennbarkeit sein - (realistische Position).
I (a) 49
Bedeutung/Theorie/PutnamVsCarnap/VsPositivismus: die Theorie bestimmt nicht die Bedeutung - sonst würde der Begriff Gravitation sich ändern, wenn ein 10. Planet entdeckt würde. - Außerdem verlangen die Positivisten, dass die Theorie auch von allen Zusatzannahmen abhängig ist, sonst würde das Schema von Theorie und Voraussage zusammenbrechen.
I (e) 141ff
Bedeutung/Putnam: folgt aus der Löschung der Anführungszeichen. >Zitattilgung.
I (k) 258
Begriffswandel/Bedeutungswandel/Bedeutung/Putnam: Bsp wenn Außerirdische alle Sterne des Großen Wagens durch riesige Glühbirnen ausgetauscht hätten, dann würden wir sagen: "das sind in Wirklichkeit gar keine Sterne" aber nicht: "das ist in Wirklichkeit nicht der Große Wagen".

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Bedeutung Searle I 66
Naturalisierung des Gehaltes: Die Naturalisierung des Gehaltes ist die Trennung von Bewusstsein und Intentionalität(SearleVs) SearleVsPutnam/Searle: Bedeutungen sind doch im Kopf! (>Intentionalität).
---
II 25 ff
Bedeutungen sind im Kopf (VsPutnam), weil Wahrnehmung selbstbezüglich ist. Wahrnehmung liefert ihre Erfüllungsbedingungen selbst.
II 255
Bedeutung/Searle: Bedeutung ist im Kopf, Erfüllungsbedingungen liegen in der Intentionalität. Putnam: Bedeutung liegt nicht im Kopf, Bedingungen in der Welt sind entscheidend, die indexikalische Bestimmung, nicht der Begriff legt die Bedeutung fest. Searle: Bedeutung ist nicht nach Ideolekt bestimmt. - > Ulmen/Buchen-Beispiel, > Zwillingserde.
V 69
Bedeutung übersteigt die Intention und ist meist auch eine Sache der Konvention.
V 68
Schach/Searle: Die Figuren haben in der Regel keine Bedeutung, und wer einen Zug macht, meint in der Regel nichts. ---
IV 157
Bedeutung/Searle: Die Bedeutung hängt wie andere nicht-konventionale Formen der Intentionalität vom Kontext ab.
IV 159
Letztendlich ist die Bedeutung von unserer Wahrnehmung als Grundform der Intentionalität abhängig.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Bedeutung Stalnaker I 204
Bedeutung/Stalnaker: (wie Putnam): Bedeutungen sind nicht im Kopf, weil sie abstrakte Objekte sind. Abstrakte Gegenstände: Abstrakte Gegenstände sind assoziiert mit Dingen, von denen tatsächlich einige im Kopf sind - nämlich Dinge, die Bedeutungen oder Inhalt haben. ((s) Bsp Sätze, Zeichen, Symbole).

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Bedeutungswandel Lewis IV 94
Begriffswandel/Bedeutungswandel/Bedeutung/Theorie/Theoriewechsel/Lewis: These: wir sollten sagen, dass die >theoretischen Termini (TT) die Bedeutung beibehalten, die sie bei ihrer ersten Einführung hatten.
IV 95
Das funktioniert aber nur, wenn wir den TT erlauben, die Komponenten der allernächsten Realisierung von Theorie T zu bezeichnen, die von T selbst. - Denn nach einer Korrektur von T, egal wir gering, werden wir glauben, dass die Original-Version von T unrealisiert ist. Da Bedeutung nicht im Kopf ist, müssen wir die >Einführung betrachten - daher weiß der Wissenschaftshistoriker mehr über die Bedeutung von "Elektron" als der Physiker.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Gehirne im Tank Putnam VI 391
Gehirne im Tank/GIT/metaphysischer Realismus/Putnam: das Gedankenexperiment der Gehirne im Tank ist ein Teil des metaphysischen Realismus, nicht des internen Realismus - dann impliziert "verifiziert" nicht "wahr". >Metaphysischer Realismus, >Interner Realismus.
V 21f
Gehirne im Tank/Referenz/Putnam: die Sprache von Gehirnen im Tank bezieht sich auf nichts in der Außenwelt. Es gibt keine Referenz! Sie können noch nicht einmal denken "Wir sind Gehirne im Tank".
V 77ff
Einklammerung/Putnam: eingeklammerte Gedanken haben keine Bezugsbedingungen, die sie wahr machen würden - Internalismus: (Existenzfragen nur innerhalb einer Theorie) als GIT können wir hier nicht denken, dass wir im Tank sind, außer im eingeklammerten Sinn.
V 179
Gehirne im Tank/PutnamVsGIT: unsere Weltauffassung ist kohärent, weil sie als Ganze genommen eine Erklärung unserer Tätigkeit des Zurechtfindens und das Entwickeln einer Welttheorie einschließt und erklärt.
I (a) 21
Gehirne im Tank/GIT/Putnam: können nicht auf Gehirne im Tank referieren - Bedeutungen sind nicht im Kopf.
I (f) 156f
Gehirne im Tank/Putnam: für den Internalismus kein Problem, keine möglichen Welten - Externalismus: hier ist es möglich, dass einige Gehirne außerhalb des Tanks sind - Realismus: behauptet extrinsische Verbindungen zwischen Zeichen und Dingen, die das Wesen der Referenz erläutern helfen. PutnamVs: Bsp Lehrbücher sind die Hauptursache meiner Überzeugungen über Elektronen, aber mein Gebrauch des Wortes "Elektronen" referiert nicht auf diese Bücher.
VsRealismus: dieser kann die "richtige Art der Kausalität" nicht bestimmen. >Referenz.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Geist/ Geistzustand Davidson I (b) 30
Zwillingserde/ZE/Davidson: Subjektive Zustände ergeben sich nicht als Folgeerscheinungen aus dem Zustand des Gehirns oder des Nervensystems.
I (b) 35
Falsche Theorie: Die Gegenstände seien die Bedeutungen von Sätzen, das heißt: die >Propositionen. DavidsonVs: Damit würde man es so einrichten, dass dann, wenn ein Franzose Paul denselben Bewusstseinszustand zuschreibt, wie ich, von uns beiden derselbe Gegenstand benannt würde, während dies bei der eben betrachteten Theorie nicht der Fall wäre, denn der betreffende Satz des Franzosen wäre nicht der gleiche wie meiner.
Es sollte uns nicht beunruhigen, dass der Franzose und ich verschiedene Wörter benutzen, es ist ähnlich wie bei Unzen und Karat. (>Messen)
Mein Monismus ist ontologisch: Er behauptet, dass mentale Ereignisse und Gegenstände auch als physische beschreibbar sind. >Anomaler Monismus.

I (e) 99
Geist/Davidson: Wenn man das Subjektive oder Geistige ausschließlich als Folgeerscheinung der physischen Merkmale einer Person auffasst, können Bedeutungen also nicht etwas rein Subjektives oder Geistiges sein. - (Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf)
Frank I 626
Geist/Davidson: Geist ist nicht ohne Sprache möglich, beides ist gleichrangig. Vgl. >Psychologische Theorien über Sprache und Denken.
Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984),
101-111

Frank I 657ff
Mentale Zustände/Fremdzuschreibung/Davidson: "enger" Zustand/Zwillingserde: "innerer" Zustand, solipsistisch, wie bei Descartes: die engen Zustände sind bei beiden Zwillingserden gleich. - BurgeVsPutnam: die engen Zustände gibt es gar nicht. SearleVsPutnam: das ist unnötig, gewöhnliche propositionale Einstellungen genügen -DavidsonVsSearle/VsBurge: gewöhnliche mentale Zustände sind enge (innere) und gleichzeitig "nicht-individualistisch", d.h. extern identifizierbar.


Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and
Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Inhalt Searle I 66
Weiter Inhalt: Kausalbeziehungen zur Welt gehen über die Wörter hinaus. Daher sind Bedeutungen nicht im Kopf (nicht Searle!) (Putnam pro, aber nicht pro "weiter Inhalt" (Fodor)).
II 26 f
Erfüllungsbedingungen: Erfüllungsbedingungen werden von propositionalem Gehalt festgelegt. Es gibt keinen Wunsch oder Überzeugung ohne Erfüllungsbedingungen (daher kein Regress).
II 141
Intentionaler Gehalt/Searle: Der intentionale Gehalt der Handlungsabsicht ist nicht, dass sie die Handlung verursachen soll, sondern vielmehr, dass sie die Bewegung des Handelnden verursachen soll. Der intentionale Gehalt der Absicht richtet sich auf die Bewegung, nicht auf die Handlung als Ganzes.
II 318/319
Namen/Referenz/Pierre Bsp/Searle: Die Bündeltheorie kann mit solchen Fällen zurechtkommen: Bsp London/Londres: Ein zweisprachiger Sprecher, der nicht weiß, dass die beiden identisch sind, sagt London ist hässlich, aber Londres ist schön. Kein Problem: Er verbindet zwei unterschiedliche intentionale Gehalte mit den beiden Namen. >Pierre-Beispiel.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Kausale Rolle Lewis I (a) 10
Kausale Rolle/Lewis: ist akzidentell.
IV 142
Kausale Rolle/Lewis: Glaubensobjekte/Lewis: charakterisieren mentale Zustände - aber Überzeugungen sind nicht im Kopf. - Wenn die Zuschreibung von Objekten von etwas außerhalb des Kopfes abhängt, dann können sie die kausale Rolle nicht erfüllen. - Kausale Rolle: Inhaber sind die Zustände, nicht die Gegenstände! - ((s) Sonst verhält sich das Subjekt bloß wie ein Papagei.) - Glaubenseinstellungen sind nicht die Bedeutungen von Sätzen.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Naturgesetze Millikan I 263
Naturgesetze/Millikan: Meine Theorie der Intentionalität ist darauf festgelegt, dass ein Ding wie eine Normale Erklärung etwas ist, das draußen in der Welt ist, und das etwas ist, das unser Denken stützt, statt von unserem Denken gestützt zu werden. Damit sie wahr ist, müssen Naturgesetze in der Natur sein, nicht bloß eine Summierung der Muster der Natur. MillikanVsVerifikationismus: wenn meine Theorie richtig ist, muss er falsch sein.
Wahrheit/Welt/Relation/Millikan: These: letztlich liegen Bedeutungshaftigkeit und Wahrheit in Relationen zwischen Denken und Welt,
I 264
Deshalb können sie nicht im Kopf sein, wir können sie nicht internalisieren.
MillikanVsPutnam.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Natürliche Arten Davidson I 194
Natürliche Art/Putnam/Glüer: Putnams szientistischer Essentialismus bestimmt die Referenz der Namen für natürliche Arten als wissenschaftlich zu entdeckende Essenz der Art - Unterform des Externalismus - DavidsonVsPutnam.
I 99
Objektivität/Davidson: hinsichtlich dieses "Neuen Antisubjektivismus" gibt es unter Philosophen viele Missverständnisse. Dass die gemeinten Bedeutungen von Faktoren außerhalb des Kopfes abhängen ist an Beispielen deutlich gemacht worden.
DavidsonVsPutnam: daher glauben manche, es läge an den speziellen, in diesen Beispielen vorkommenden Eigennamen oder Namen für natürliche Arten wie Wasser und "Gold". In Wirklichkeit handelt es sich aber um ein allumfassendes Phänomen, dass mit dem sozialen Charakter unserer Sprache untrennbar verbunden ist. Vgl. >"Bedeutungen sind nicht im Kopf".


Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Natürliche Arten Millikan I 328
Natürliche Art/Putnam/Millikan:These: wenigstens im Fall von Natürliche Art-Begriffen bestimmt die Intension nicht die Extension. Begründung: es ist möglich, dass solche Begriffe identische Intensionen aber verschiedene Extensionen haben.
Bedeutung/Putnam: was immer verschiedene Extensionen hat, muss aber verschiedene Bedeutungen haben. Daher können Bedeutungen nicht im Kopf sein.
I 329
Putnam/Millikan: seine Argumentation hier ist die eines Realisten. Bedeutung/Millikan: wenn nun Bedeutungen nicht Intensionen sind, muss es etwas anderes geben., dass die Referenz oder die Extension bestimmen kann.
natürliche Art/Lösung/Putnam: entgegen dem Anschein sind natürliche Art-Begriffe indexikalisch. Und damit hat die Tradition immer ihre Schwierigkeiten gehabt.
Extension/Putnam: These: die Extension von „Wasser“ und „Gold“ ist bestimmt durch eine Relation zwischen dem Ausdrucks-Token und der Extension.
MillikanVsPutnam: das ist der Grund, warum er fälschlicherweise denkt, dass natürliche Art-Begriffe indexikalisch wären. Damit wird auch gar kein Problem gelöst, sondern nur eins benannt.


Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Natürliche Arten Putnam Newen/Schrenk I 126f
Natürliche Art/Begriffe/Putnam/Newen/Schrenk: ihr Referent lässt sich nur relativ zu einer Umwelt und den dort jeweils herrschenden Naturbedingungen angeben - Pointe: wir können allein anhand von Beispielen über natürliche Arten reden! - Es ist nicht notwendig, dass wir eine Ahnung von den definierenden Merkmalen haben! - Bsp Wasser: früher sprach man genauso darüber wie heute, ohne Ahnung von H2O zu haben. Def Natürliche Art/Putnam/Newen/Schrenk: eine einheitliche Art von Einzeldingen, wobei diese Art durch Eigenschaften in der Natur festgelegt wird und nicht durch epistemische oder pragmatische Kriterien. - Daraus folgt: Putnam These: Bedeutungen sind nicht im Kopf - Bsp Zwillingserde.
- -
Putnam III 145
Natürliche Art/Putnam: Bsp Sterne - künstliche Art: ihre Konstellationen - natürliche Art: auch hier Grenzen willkürlich.
I (a) 38f
Natürliche Art/Putnam: nicht analytisch, dass Tiger Streifen haben (nicht einmal einige) - nicht analytisch, dass Tiger Tiere und Zitronen Früchte sind. - Wer das Wort "Aluminium" gebraucht, muss es nicht von Molybdän unterscheiden können. (> Ulmen/Buchen) - Was bestimmt dann die Referenz? - Die kausale Verbindung zum Einführungsereignis schließt Zugehörigkeit zur Sprachgemeinschaft ein. (>Einführen) - Stereotyp: Temperatur: starkes Stereotyp - Elektrizität: schwaches Stereotyp.
I (e) 135ff
Natürliche Art/Putnam: Bsp natürliche Substanzen, Gattungen und physikalische Größen - Putnam: früh: durch Kriterien festgelegt. - spät: durch die Welt! - was dazu zählt wird durch Gesetze festgelegt. - Das sind keine analytischen Definitionen, alle Stereotype können auch von anderen Dingen wahr gemacht werden.
I (e) 138
Allein die DNS entscheidet, was eine Zitrone ist.
I (e) 139
Was die Zusammensetzung überhaupt wichtig macht, ist ihre Verbindung zu Gesetzen des Verhaltens. - Bei Einführung des Terms sind diese gewöhnlich nicht bekannt.
I (e) 139
Natürliche Art/Putnam: muss dieselbe Zusammensetzung haben oder denselben Gesetzen gehorchen - ihre Namen sind nicht mit Kennzeichnungen synonym: die Forschung kann etwas neues ergeben.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Repräsentation Esfeld I 136ff
Repräsentationen sind harmlos: Überzeugungen repräsentieren Dinge und Tatsachen der Welt, aber sie sind nicht das ursprüngliche semantische Merkmal von Überzeugungen. EsfeldVsDescartes: Die Repräsentation ist intentional, nicht vorbegrifflich. Repräsentation/Descartes:
1. Überzeugungen repräsentieren Dinge.
2. Zugang ist nur durch Repräsentation gewährleistet.
3. Die Dinge, denen wir uns bewusst sind, sind Repräsentationen (starker repräsentationaler Realismus).
Fodor: Fodor ist pro Descartes, der Inhalt von Glaubenszuständen ist von ursprünglich repräsentierenden Inhalten abgeleitet. Problem: Welche Kausalität ist gerade wirksam? Welches Merkmal relevant? Dies erlaubt keine Rückschlüsse.
I 144ff
Repräsentationale Semantik/Esfeld: Vs: Ähnlichkeit ist keine Erklärung. Welches ist die richtige Kausalbeziehung?
I 144ff
VsRepräsentation: Die Kausalbeziehung ist nicht fixierbar. Die Repräsentation kann nicht zwischen Referenz (Extension) und Bedeutung (Intension) unterscheiden, daher sind Bedeutung nicht im Kopf.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Überzeugungen Esfeld I 50ff
Überzeugung/Quine/Esfeld: Ein Fundament ist nicht möglich wegen grundsätzlicher Revidierbarkeit jeder Überzeugung. Bestätigungsholismus: Weil einzelne Überzeugungen nicht durch Erfahrung gerechtfertigt werden können, kann jede Überzeugung revidiert werden (Typ B). Bedeutungsholismus bezieht sich auf das Überzeugungssystem des Einzelnen. Rechtfertigungs-Holismus: Keine Überzeugung kann Fundament sein (Typ A oder B).
I 95ff
Intrapersonelles Problem: Ein Problem sind Veränderungen von Überzeugungen. Interpersonelle Kommunikation (gleiche Bedeutungen?), inferentieller Kontext: Interpersonelle Kommunikation und inferentieller Kontext sind sprachlicher Gebrauch in der Gemeinschaft. Inhalt: Inhalt besteht daher nicht durch die Rolle im System der Überzeugungen, sondern extern. Es sollte nicht gefragt werden: Welche Überzeugungen hat die Person sonst noch, sondern: Welche sollte sie haben? Daher sind Überzeugungen nicht im Kopf und es gibt Identitätsbedingungen für sie. ((s) Für intentionale Inhalte gibt es dann keine Identitätsbedingungen.)
I 132ff
Überzeugungen/Esfeld: Überzeugungen sind grundlegende sprachliche Einheiten, weil sie als einzige den Doppelcharakter haben: Es kann nach Gründen für sie gefragt werden und sie können selbst als Gründe angegeben werden.
I 161ff
Überzeugung/Esfeld: Überzeugung kann auf Festlegungen hinauslaufen, die über das hinausgehen, was wir einzugehen bereit sind -> Antwortabhängigkeit unserer Begriffe: Etwas ist nur dann rot, wenn es normalen Beobachtern unter normalen Umständen so erscheint: "Es gehört zum Begriff, dass..": ist keine Reduktion auf Erscheinen. Antwortabhängigkeit beinhaltet aber keine Eigenschaft im Rezipienten.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Ulmen/Buchen- Beispiel Ulmen/Buchen-Beispiel, Philosophie: Gedankenexperiment von H. Putnam (Vernunft, Wahrheit und Geschichte, Frankfurt 1990, S. 37, engl. Reason, truth and history, Cambridge 2008). Der Sprecher kann Ulmen und Buchen nicht unterscheiden, weiß aber, dass beides verschiedene Bäume sind. Frage: welchen Status hat sein Wissen? Putnam zieht unter anderem aus diesem Beispiel den Schluss, dass Bedeutungen nicht im Kopf sind. Siehe auch Referenz, Wissen, Kausaltheorie, Bedeutung, Gedankenexperimente.
Ulmen/Buchen- Beispiel Searle II 254f
Bedeutung/SearleVsPutnam/Searle: Bedeutungen sind im Kopf, wegen der >Erfüllungsbedingungen in der Intentionalität. Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf, Bedingungen in der Welt sind entscheidend. Die indexikalische Bestimmung und nicht der Begriff legt die Bedeutung fest.
Searle: Bedeutung ist nicht nach dem Idiolekt bestimmt. > Ulmen/Buchen,Beispiel, > Zwillingserde.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Zwillingserde Monod Dennett I 268
Zwillingserde/Monod/Dennett: Monod stellte und löste das Problem von Putnams Zwillingserde: Bedeutung ist nicht im Kopf, sie auch nicht ganz in der DNA. Dennett: das trifft auch für die Dichtung zu (>hermeneutischer Zirkel).
"Genzentriertheit" ist damit nach Ansicht mancher Autoren widerlegt.
Dennett: das war sowieso eine Übervereinfachung.
I 271
Nische: jede funktionstüchtige Struktur trägt damit implizit Informationen über die Umgebung in sich.

Mon I
J. Monod
Zufall und Notwendigkeit Hamburg 1982

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 7 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutung nicht im Kopf Davidson Vs Externalismus I (d) 72
VsExternalismus: Vielfach wird angenommen, daß der Externalismus, der sich ja auf Fakten beruft, die außerhalb des Geistes liegen und dem Betreffenden unbekannt sein können, nicht mit der Autorität der ersten Person in Einklang zu bringen ist. Putnam: Bedeutungen stecken nun mal nicht im Kopf. Das gleiche gilt nach seiner Auffassung für Gedanken generell. (Ebenso Searle)
DavidsonVs: Dieser Schluß ist nicht gültig, jedenfalls nicht für meinen Externalismus. Welches die Faktoren sind, die den Inhalt des Gedankens einer anderen Person bestimmen, muß der Interpret anhand indirekter Belege herausfinden, oder richtig vermuten. Doch da diese Faktoren sowohl den Inhalt dieses Gedankens als auch den Inhalt des Gedankens den man selbst zu haben glaubt, bestimmen, besteht hier hinsichtlich des Inhalts der eigenen Gedanken kein Raum für Irrtümer der Art, wie sie sich für die Gedanken anderer ergeben können.

Frank I 660
DavidsonVsExternalismus: diejenigen, die glauben, dass die Inhalte unserer Gedanken oft durch Faktoren bestimmt sind, von denen wir nichts wissen, haben natürlich bemerkt, dass, wenn sie recht hätten, dann der Cartesianismus der Selbstgewissheit und die Fregesche Vorstellung von den Gedanken, die vollständig gefaßt werden, falsch sein müssen. Aber sie haben kaum den Versuch gemacht, den Konflikt mit der starken Intuition zu lösen, dass wir die Autorität der ersten Person durchaus besitzen.

Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and
Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Bedeutung nicht im Kopf Millikan Vs Leibniz, G.W. I 261
VsLeibniz/VsLeibniz’ Gesetz/Prinzip/Identität/Ununterscheidbarkeit/Ununterscheidbares/Millikan: der klassische Einwand VsLeibniz ist, auf die Möglichkeit hinzuweisen, dass das Universum perfekt symmetrisch sein könnte, wobei dann ein perfekt identisches ((s) ununterscheidbares) Individuum an einem anderen Ort wäre. ((s) D.h. es gäbe etwas von x Ununterscheidbares, das dennoch nicht identisch mit x wäre, gegen Leibniz Prinzip). Varianten: Bsp ein sich zeitlich wiederholendes Universum usw. Bsp zwei identische Wassertropfen, zwei identische Billardkugeln an verschiedenen Orten.
Eigenschaft/Leibniz: These: ein Bezug auf Raum und Zeit führt zu einer Eigenschaft, die nicht rein qualitativ ist.
Millikan: wenn man nun solche "unreinen" Eigenschaften außer acht lässt ((s) also nicht auf Raum und Zeit bezug nimmt) haben die zwei Billardkugeln dieselben Eigenschaften!
VsLeibniz’ Prinzip/Gesetz/R. M. Adams/Millikan: These: das Prinzip, das gebraucht wird, wenn man solche symmetrischen Welten konstruiert ist, das Prinzip, dass ein Individuum nicht von sich selbst unterschieden (getrennt) werden kann, daher können die zwei Welthälften nicht ein und dieselbe Hälfte sein.
Leibniz’ Gesetz/VsVs/Hacking/Millikan: (jüngste Verteidigung von Hacking): die Einwände gehen nicht darauf ein, dass es sich um gekrümmten Raum statt um eine Verdoppelung handeln könnte.
Gekrümmter Raum/Hacking/Millikan: hier taucht ein und dasselbe Ding nochmals auf, es ist keine Verdoppelung wie in der Euklidischen Geometrie.
MillikanVsHacking: aber das würde eben die Frage nicht beantworten.
I 262
Es gibt aber immer noch zwei interessante Möglichkeiten: Leibniz’ Gesetz/Prinzip/Identität/Ununterscheidbarkeit/Millikan:
1. symmetrische Welt: man könnte behaupten, dass hier einfach keine Tatsache gibt, die darüber entscheidet, ob der Raum gekrümmt ist oder verdoppelt. ((s) >Nonfaktualismus).
Pointe: das würde beinhalten, dass Leibniz Prinzip weder metaphysisch noch logisch notwendig ist, und dass seine Gültigkeit nur eine Frage der Konvention ist.
2. symmetrische Welt: man könnte sagen, dass das Beispiel keine allgemeine Lösung anbietet, wohl aber die Annahme einer bestimmten gegebenen symmetrischen Welt: hier gäbe es dann sehr wohl einen Tatsache, ob der Raum gekrümmt ist oder nicht. Ein bestimmter gegebener Raum kann nämlich nicht beides sein!
Pointe: dann ist Leibniz Prinzip weder metaphysisch noch logisch notwendig.
Pointe: aber in diesem Fall ist das dann keine Frage der Konvention, sondern eine wirkliche Tatsache!
MillikanVsAdams/MillikanVsArmstrong/Millikan: weder Adams noch Armstrong berücksichtigen das.
Gekrümmter Raum/Millikan: hier ist das, was identisch ist, notwendig identisch ((s) weil es nur gespiegelt ist). Hier gälte das kontrafaktische Konditional: wenn die eine Hälfte anders gewesen wäre, dann auch die andere. Hier scheint der Raum überhaupt nur doppelt zu sein.
Verdoppelung/Millikan: wenn der Raum (in Euklidischer Geometrie) gespiegelt ist, ist die Identität eine zufällig, nicht notwendige. Hier könnte die eine Hälfte sich ändern, ohne dass die andere Hälfte sich ändert. ((s) Kein kontrafaktisches Konditional).
Identität: ist dann gegeben, wenn die Gegenstände nicht deswegen ununterscheidbar sind, weil ein Gesetz in situ gilt, sondern ein Naturgesetz, eine naturnotwendige Übereinstimmung.
I 263
Dann gilt in der zweiten Option Identität aus Kausalität. (x)(y){[NN(F)Fx ⇔ Fy] ⇔ x = y}
NN/Schreibweise: naturnotwendig unter natürlich möglichen Umständen.
MillikanVsVerifikationismus: wenn meine Theorie richtig ist, muss er falsch sein.
Wahrheit/Welt/Relation/Millikan: These: letztlich liegen Bedeutungshaftigkeit und Wahrheit in Relationen zwischen Denken und Welt,
I 264
Deshalb können sie nicht im Kopf sein, wir können sie nicht internalisieren.
I 268
Eigenschaften/Millikan: These: Eigenschaften (ein- oder mehr-stellig) die in denselben Bereich fallen, sind Eigenschaften, die Gegenteile von einander sind. Sicher kann ein Bereich auch einen anderen Bereich enthalten. Bsp "rot" beinhaltet "scharlachrot" statt es auszuschließen und Bsp "zwei Zentimeter groß sein plus minus 1 Millimeter" beinhaltet eher "2,05 Zentimeter groß sein plus minus 1 Millimeter" als dass es diese Eigenschaft ausschließt.
Die Annahme, dass zwei Eigenschaften nur dann dieselben sein können, wenn die vollständigen Gegenteilsbereiche aus denen sie kommen, zusammenfallen, suggeriert, dass die Identität einer Eigenschaft oder eines Eigenschaftsgebiets an die Identität eines weiter gefassten Bereichs gebunden ist, aus dem sie kommt, und daher an die Identität ihrer Gegenteile gebunden ist. Jetzt stellen wir Leibniz’ Auffassung mit der von Aristoteles gegenüber:
Identität/Leibniz/Millikan: alle einfachen Eigenschaften sind intrinsisch vergleichbar. Allerdings vielleicht nicht in der Natur vergleichbar, weil Gott nur die beste der möglichen Welten geschaffen hat – aber sie wären metaphysisch vergleichbar.
Komplexe Eigenschaften/Leibniz/Millikan: das wären Eigenschaften, die nicht vergleichbar sind. Sie beinhalten auch Abwesenheiten oder Negationen von Eigenschaften. Sie haben die allgemeine Form "A und nicht B".
((s) Vergleich/Vergleichbarkeit/vergleichbar/Millikan/(s): zusammengesetzte Eigenschaften sind nicht vergleichbar Bsp "A und nicht B".)
Natürlich ist sie unvereinbar mit der Eigenschaft "A und B".
Pointe: damit beruht die metaphysische Unvereinbarkeit auf der logischen Unvereinbarkeit. D.h. auf dem Widerspruch.
I 269
Notwendigkeit/Leibniz/Millikan: dann hat Gott zuerst logische Notwendigkeit geschaffen und erst später Naturnotwendigkeit. („Am Anfang…“). gegensätzliche Eigenschaften/Gegenteil/Eigenschaft/Leibniz/Millikan: nach Leibniz sind gegenteilige Eigenschaften von zweierlei Art:
1. beide widersprechende Eigenschaften einem Ding zuzuschreiben hieße dann, sich selbst zu widersprechen ((s) logisch) oder
2. der Widerspruch zwischen den Eigenschaften läge in deren eigener Natur. Das läge aber nicht in ihrer jeweiligen Natur als einzelner betrachtet, sondern wäre von Gott so festgelegt, der verhinderte, dass die Eigenschaften jemals zusammen kämen.
MillikanVsLeibniz.
Identität/Eigenschaften/Aristoteles/Millikan: gegenteilige Eigenschaften: für Aristoteles dienen sie dazu zu erklären, dass nicht etwas aus nichts entstehen kann. Def gegenteilige Eigenschaft/Aristoteles: sind solche, die sich gegenseitig die Grundlage entziehen, sich gegenseitig unmöglich machen. Die Verhinderung einer anderen Eigenschaft ist diese Eigenschaft!
Veränderung/Wandel/Wechsel/Aristoteles/Millikan. wenn eine Veränderung sich ereignet, erwerben Substanzen neue Eigenschaften, die die Gegenteile der früheren Eigenschaften sind.
Gegenteil/Aristoteles: ist die Potentialität (Möglichkeit) der anderen Eigenschaft. Dann sind diese Gegenteile auf der fundamentalsten Ebene (in ihrer Natur) aneinander gebunden.
Millikan pro Aristoteles: mit dem letzteren hatte er recht. Bei Aristoteles gibt es nicht einen „Anfang“ wie bei Leibniz.
Eigenschaften/Gegenteil/Leibniz/Millikan pro Leibniz: dieser hatte recht damit, dass die Behauptung, dass zwei gegenteilige Eigenschaften auf dieselbe Substanz zutreffen, heißt, sich zu widersprechen. Aber dabei geht es um eine unbestimmte Negation, nicht um die Behauptung einer bestimmten Abwesenheit. Bzw. Abwesenheit ist das Vorliegen einer Widersprüchlichkeit. Bsp
Null/0/moderne Wissenschaft/Mathematik: ist nicht die Behauptung eines Nichts: Bsp Null Beschleunigung, Nullpunkt der Temperatur, leerer Raum usw. Null repräsentiert eine Quantität.
Nichtwiderspruch/Gesetz des Nichtwiderspruchs/Millikan: ist dann eine Schablone einer abstrakten Welt-Struktur oder etwas, das für eine solche Schablone hinreichend ist.
Erkenntnistheorie/epistemisch/Leibniz/Aristoteles/Millikan: der Streit zwischen Leibniz und Aristoteles erscheint auf der Ebene der Epistemologie wieder:
I 270
Bsp de Behauptung "x ist rot" sei äquivalent zur Behauptung "x sieht rot aus für einen Standardbeobachter unter Standardbedingungen". Problem: dann folgt aus "x ist nicht rot": "x sieht nicht rot aus für.. unter Standardbedingungen".
Ontologisch/Ontologie: dem entspricht dass Nicht-rot-sein eine Leerheit wäre, eine Abwesenheit von Rot – eher als ein Gegenteil von Rot.
Es geht aber darum, dass "x ist nicht rot" äquivalent ist zu "x sieht nicht rot aus unter Standardbedingungen" entweder leer oder falsch ist.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Bedeutung nicht im Kopf Lewis Vs Perry, J. IV 70
Person/Identität/Spaltung/Perry/Lewis: wir beide haben dasselbe Ziel, aber verschiedene Prioritäten. Perry: gebraucht nicht die zeitliche Identität (Identität zu t). Er erlaubt nicht die Identifikation der I-Relation (IR) und der R-Relation (RR) sondern nur von gewissen zeitlichen Unterrelationen von ihnen.
LewisVsPerry: dazu muss er eine unintuitive Unterscheidung zwischen Personen, die zu verschiedenen Zeiten existieren (Zustände haben) einführen. ((s) >Castaneda: "flüchtige Iche").
Alle Personen sind bestimmbar zu einer Zeit (außer den Problemfällen).
Bsp Stadium S1 sei R relativiert zu t kurz R1r in Bezug auf S2 dann und nur dann, wenn S1 und S2 Rr simpliciter sind, und auch S2 zu t lokalisiert ist. Dann ist die R1Relation die R Relation zwischen Stadien zu t und anderen Stadien zu anderen Zeiten oder zu t.
IV 71
Und S1 ist Ir zu t kurz I1 relativ auf S2 wenn beide S1 und S2 Stadien einer dP sind, die bestimmbar zu t ist und S2 zu t lokalisiert ist. Dabei müssen wir dP auslassen, die nicht zu t bestimmbar sind. Dauerhafte Person/Perry: (continuant, dP): ein C ist eine dP wenn für ein Person Stadium S, lokalisiert zu t, C das Aggregat ist, das alle und nur Stadien umfasst, die Rtr auf S sind.
Allgemein, eine dP ist ein continuant, der zu einer Zeit bestimmbar ist. Niemand ist zu dauerhafter Unidentifizierbarkeit verurteilt.
Def Lebenszeit/Perry: dauerhafte Person, (continuant).
Def Zweig/Terminologie/Perry: maximal R korreliertes Aggregat von Person Stadien (genau das, was ich eine dP nenne).
Spaltung: hier sind einige Lebenszeiten keine Zweige. Das ganze ist eine Lebenszeit (kein Zweig) die bestimmbar ist zu t0 (vor der Spaltung). C1 und C2 sind noch gar nicht unterscheidbar, während C nicht mehr bestimmbar ist zu t1 (nach der Spaltung).
PerryVsLewis: These: die RR ist nicht dasselbe wie die IR (in diesem Fall). Denn C ist eine Lebenszeit und dann sind nach Perry S1 und S2 I r, aber wegen der Spaltung nicht R r.
Daraus folgt, dass für jede Zeit t die RtR dieselbe wie die I1R ist.
Lewis: vielleicht genügt das, dann jede Frage nach dem Überleben oder der Identität entsteht ja zu einer bestimmten Zeit! D.h. zu t sind nur die RtR und ItR relevant.
Es ist harmlos, dass S1 und S2 Ir sind weil sie weder It0 noch It1r noch überhaupt Itr zu irgendeiner Zeit t sind.
Perry These: jedes Person Stadium zu einer Zeit muss zu genau einer dP bestimmbar zu der Zeit gehören. Personen können wohlgemerkt Stadien teilen:
Bsp Spaltung: S gehört zu drei Lebenszeiten: C, C1, C2 aber nur zu zwei Zweigen: C1 und C2. S1 gehört zu zwei LZ C und C1 aber nur zu einem Zweig: C1.
Stadien/Perry: werden aber nur dann geteilt, wenn alle bis auf einen Träger nicht bestimmbar sind.
Deshalb können wir mit Identität zählen, wenn wir nur die Personen zählen, die zu einer Zeit bestimmbar sind und bekommen die richtige Anwort. Eine Person existiert vor der Spaltung, zwei nachher.
Insgesamt sind es drei, aber dann werden auch die nichtbestimmbaren gezählt! Aber bei der Spaltung verschwindet die erste und zwei neue entstehen.
LewisVsPerry: ich gebe zu, dass Zählung durch Identität zu t etwas kontraintuitiv ist, aber ist es nicht genauso kontraintuitiv, unbestimmbare Personen auszulassen?
"es gibt"/existeren: zeitlos gesehen gibt es Personen, sie existieren aber zu einer Zeit. (d.h. sie haben Zustände, Stadien).
IV 72
Und damit sind sie nicht identisch mit den Personen, die wir zählen. Ist es nicht ungerechtfertigt, sie auszuschließen? Perry kann sagen: wir haben ausgezeichnete praktische Gründe. Methusalem/Perry/Lewis: Perry geht nicht darauf ein, sein Ansatz kann aber darauf angewendet werden:
Das Ganze von Methusalem ist sowohl Lebenszeit als auch Zweig und damit eine unproblematische Peson.
Zweige/Lewis: (= continuants, dauerhafte Personen) die (willkürlich gewählten) Segmente von 137 Jahren. Für Perry wären es die doppelten 274 Jahre.
Lebenszeit: ist bei den trivialen Ausnahmefällen des Beginns und des Endes nicht identisch. D.h. die ersten und die letzten 137 Jahre sind beides: Zweig und Lebenszeit, da sie nicht auseinanderklaffen können.
Jedes Stadium gehört zu genau einer Person, die zu t bestimmbar ist und zu unendlich vielen nichtbestimmbaren Personen!
Zählung nach Identität liefert die richtige Antwort, weil sie die unbestimmbaren auslässt.
RtR und ItR sind für jede Zeit t identisch, aber sie RR und die IR differieren für je zwei Stadien, die weiter als 137 Jahre auseinander liegen. (Aber nicht mehr als 274).
Identität/Perry: er sagt nichts über Grade personaler Identität.
Lewis: er könnte sie aber übernehmen.
LewisVsPerry: pro Perry was die normalen Fälle betrifft, aber bei pathologischen Fällen (Spaltung usw.) fehlt ein genauer Punkt der Referenz:
Das führt wieder zu Überbevölkerung:
Bsp wie viele Personen waren bei einer Spaltung involviert, die sich vor langer Zeit ereignete? Ich sage: zwei Perry: drei. Oder er sagt: keine heute bestimmbaren.

IV 151
Heimson Bsp/LewisVsPerry: soweit sein Argument und ich glaube, dass es funktioniert, aber es ist zu kompliziert, ohne extra etwas zu leisten. Seine Lösung muss mindestens so gut sein wie meine, weil sie ein Teil meiner Lösung ist. Wann immer ich sage, dass jemand sich die Eigenschaft X zuschreibt, sagt Perry: das erste Objekt ist ein Paar von ihm und der Eigenschaft X. Das zweite Objekt ist dann die Funktion die irgendeinem Subjekt das Paar Y und X zuschreibt.
Der scheinbare Vorteil bei Perry ist, dass er Fremdzuschreibung genauso gut wie Selbstzuschreibung erklärt.
Glauben de re: Zuschreibung von Eigenschaften an Individuen.
Perrys Schema ist gemacht für Zuschreibung de re, aber de se fällt darunter als Spezialfall.
IV 152
De re: Heimson und der Psychiater stimmen darin überein, Heimson die Eigenschaft, Hume zu sein, zuschreiben. LewisVsPerry: meine Lösung ist einfacher: die Selbstzuschreibungen eines Subjekts sind das Ganze seines Glaubenssystems ((s) >Selbstzuschreibung/Chisholm).
Fremdzuschreibungen: sind keine weiteren Glaubenseinstellungen neben den SZ.
Glauben/Überzeugung/LewisVsPutnam: ist im Kopf! ((s) Putnam spricht auch nur von Bedeutungen, die nicht im Kopf sind.)
Lewis: aber ich stimme mit Perry überein, dass Glauben de re im allgemeinen nicht im Kopf sind, weil sie in Wirklichkeit gar nicht Glauben sind! Sie sind Sachverhalte, Kraft der Relationen des Glaubens des Subjekts zu den Dingen.
LewisVsPerry: sein Schema repräsentiert neben Glauben noch etwas anderes. Für Glauben ist es redundant. Wenn wir ein paar erste Objekte haben und ein paar erforderliche Tatsachen die nicht über Glauben.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Bedeutung nicht im Kopf Cresswell Vs Putnam, H. II 70
Bedeutung/im Kopf/Putnam/Kripke/CresswellvsKripke/CresswellVsPutnam: die beiden geben nur vor gezeigt zu haben, daß Bedeutungen „nicht im Kopf“ sind. Ich selbst weiß gar nicht, was damit eigentlich gemeint ist. Daher weiß ich auch nicht, ob mein Ansatz mit dem der beiden inkompatibel ist oder nicht.
II 71
Zwillingserde/ZE/Putnam: sein Beispiel paßt jedenfalls genau in meine Semantik d.h. es kann gelöst werden.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Bedeutung nicht im Kopf Millikan Vs Putnam, H. I 328
natürliche Art/Putnam/Millikan: (Meaning of Meaning): These: wenigstens im Fall von natürliche Art-Begriffen bestimmt die Intension nicht die Extension. Begründung: es ist möglich, dass solche Begriffe identische Intensionen aber verschiedene Extensionen haben.
Bedeutung/Putnam: was immer verschiedene Extensionen hat, muss aber verschiedene Bedeutungen haben. Daher können Bedeutungen nicht im Kopf sein.
I 329
Putnam/Millikan: seine Argumentation hier ist die eines Realisten. Bedeutung/Millikan: wenn nun Bedeutungen nicht Intensionen sind, muss es etwas anderes geben., dass die Referenz oder die Extension bestimmen kann.
natürliche Art/Lösung/Putnam: entgegen dem Anschein sind natürliche Art-Begriffe indexikalisch. Und damit hat die Tradition immer ihre Schwierigkeiten gehabt.
Extension/Putnam: These: die Extension von „Wasser“ und „Gold“ ist bestimmt durch eine Relation zwischen dem Ausdrucks-Token und der Extension.
MillikanVsPutnam: das ist der Grund, warum er fälschlicherweise denkt, dass natürliche Art-Begriffe indexikalisch wären. Damit wird auch gar kein Problem gelöst, sondern nur eins benannt.

Millikan I
R. G. Millikan
Language, Thought, and Other Biological Categories: New Foundations for Realism Cambridge 1987

Millikan II
Ruth Millikan
"Varieties of Purposive Behavior", in: Anthropomorphism, Anecdotes, and Animals, R. W. Mitchell, N. S. Thomspon and H. L. Miles (Eds.) Albany 1997, pp. 189-1967
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Bedeutung nicht im Kopf Quine Vs Synonymie II 65
Reizsituationen in denen ich jetzt das Wort gebrauchen würde, würden die Bedeutung konstituieren, die das Wort jetzt für mich hat. Der Bereich der betreffenden Sätze und Reizsituationen ist jedoch erschreckend umfassend und ungeordnet. Synonymie: Die Verhaltenstheorie der Bedeutung hat nichts dagegen. Was sie zu klären beansprucht ist die Synonymie selbst. Sie sagt: die Synonymie ist keine andere als die Gleichheit des Gebrauchs.
QuineVsSynonymie Methode ist bequem aber begrenzt. Sie erklärt nur eine kleine Minderheit der Einträge in einem Wörterbuch.
Lexikon: Der Lexikograph wird sich häufig einer sogenannten "Sinnunterscheidung" bedienen: er wird mehrere Teilsynonyme nennen, deren manche in Teilkontexte passen, andere in andere. Die Kontexte müssen dann mit Bezugnahme auf die Thematik auseinandergehalten werden.
Gebrauch kann auch anders ermittelt werden: durch Paraphrase, wenn in einem Satz alle Wörter bis auf eins bekannt sind, muss ein Satz gefunden werden, in dem alle Wörter bekannt sind, und der dem ersten Satz entspricht.
II 66
Wichtiger ist also die Beziehung der semantischen Äquivalenz von ganzen Sätzen. Und wann gelten zwei als äquivalent? Häufige Antwort: wenn ihr Gebrauch derselbe ist! Oder, wenn die Reizsituationen dieselben sind. So geht es jedoch offensichtlich nicht! Die beiden Sätze können nicht zur selben Zeit geäußert werden. Die Äußerung des einen muss die des anderen ausschließen!. Außerdem muss bei jeder Gelegenheit, bei der einer der beiden möglichen Sätze geäußert wurde, einen noch so trivialen Grund geben für die Äußerung des einen anstelle des anderen!
Wir verlangen offensichtlich zu viel, wenn wir verlangen die betreffenden Reizungen müssten samt und sonders identisch sein. Ohnehin wäre ein Kriterium in der Praxis illusorisch, wenn es verlangte, dass die Reizbedingungen tatsächlich verglichen werden.
Denn Äußerungen sind alles in allem praktisch unvorhersehbar. Die Motive für die Äußerung eines Satzes können unerforschlich variieren: belehren trösten, Schweigen überbrücken, täuschen , beeindrucken...
Def kognitiv: ohne Berücksichtigung der Umstände

III 257
Bedeutung/Referenz/Quine: die meisten Wörter haben eine Bedeutung ohne etwas zu bezeichnen: bsp „und“, „zuliebe“ usw. Bedeutung: von Wörtern: darf man nicht mit dem bezeichneten Ding verwechseln. ((s) Andere Autoren: bei Namen: Bedeutung = Träger).
Bsp Gaurisankar/Mt. Everest/Quine: die Entdeckung, dass beides dasselbe fand in der Welt, nicht in den Köpfen statt. Das Objekt ist dasselbe, aber das heißt nicht, dass Gaurisankar und Everest synonym seien. (>QuineVsSynonymie; Quine pro Putnam: Bedeutung nicht im Kopf, Bsp >Abendstern/Morgenstern: Naturforschung, nicht Untersuchung von Bedeutung).
Bedeutung/Quine: ungelöstes Problem der Semantik. Vielleicht fasst man die Bedeutung eines Wortes am besten als zugehörige Idee auf, aber in einem noch ungeklärten Sinn von „Idee“. Ober als System von Impliziten Regeln ((s) >Gebrauchstheorie), Quine: dann brauchen wir aber noch Kriterien für Regeln.
III 258
Jedenfalls sind Bedeutungen keine Entitäten.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Bedeutung nicht im Kopf Davidson Vs Woodfield, A. Frank I 672
DavidsonVsPutnam: ich ziehe seine Annahme (1) in Zweifel, dass gewöhnliche prop Einst nicht im Kopf sind. Und deshalb die Autorität sich nicht auf sie anwenden ließe. Das folgt noch nicht aus der externen Individuation.
Bsp Sonnenbrand/Davidson: dass externe Verursachung dazu führt, dass Bedeutungen nicht im Kopf sind, ist genau so absurd, wie zu glauben, dass, weil Sonnenbrand durch die Sonne verursacht wird, er kein Zustand meiner Haut sei.
Bsp Angenommen, es könnte sein, dass jemand anders sich eine ununterscheidbare Verbrennung der Haut durch eine andere Ursache zugezogen hat (> "krawattenidentisch"/> Sellars). trotzdem hat nur einer von uns einen wirklichen Sonnenbrand, der andere nicht.
Das reicht aus um zu zeigen, dass eine Anerkennung des Externalismus eine Identitätstheorie des Mentalen mit dem Physischen nicht diskreditiert.
Andrew WoodfieldVs: "kein de re Zustand über ein Objekt außerhalb des Gehirns kann möglicherweise mit einem Zustand dieses Gehirns identisch sein, denn keine Gehirnzustand setzt die Existenz eines externen Objekts voraus".
((s) man kann alles halluzinieren).
Begriff/DavidsonVsWoodfield: individuelle Zustände und Ereignisse an sich setzten begrifflich gar nichts voraus! Einige ihrer Beschreibungen jedoch sehr wohl!"
Bsp mein Großvater setzte mich nicht voraus, aber wenn jemand als mein Großvater beschrieben wird,
Fra I 673
dann muss es neben meinem Großvater andere Menschen, mich eingeschlossen, geben.
I 674
DavidsonVsPutnam/DavidsonVsWoodfield: beide haben unrecht zu behaupten, es sei "absurd" zu glauben, zwei physisch identische Menschen könnten sich in ihren gewöhnlichen psychologischen Zuständen unterscheiden. Sie können es. (ZE). ZE/Putnam: (irgendwo): psychische Zustände identisch DavidsonVsPutnam: nicht identisch. (Anomaler Monismus). Das schwächt die Bedrohung der Autorität der ersten Person, die dann nicht mehr einfach aus der Tatsache erwächst, dass die Inhalten extern individuiert werden.

Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and
Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Bedeut. n. i. Kopf Neutral Cresswell II 70/71
Bedeutung nicht im Kopf/Putnam - CresswellVsPutnam: nicht klar, was damit gemeint ist, weder pro noch Vs

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutung Stalnaker, R. I 204
Bedeutung/Stalnaker: unkontrovers ist: sie sind nicht im Kopf! Weder weite noch enge Inhalte, keine A-Intensionen, C-Intensionen, zwei-dimensionale Intensionen - nichts davon ist im Kopf. Das hat Frege zuerst erkannt!