Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 7 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Benennen Chisholm I 166ff
Bsp Planeten/Benennen/Bezeichnen/Kaplan: Drittes: notwendiger Name a für die Zahl neun, dann glaubt man von a, dass es eine gerade Zahl ist, dann: in "x ist grade", x durch a ersetzen - ChisholmVs: Benennen (sprachlich) ist nicht hilfreich, es kann kein Grundbegriff sein, wenn Intentionalität Grundbegriff ist: wir erklären das Sprachliche durch das Intentionale.
I 167
Stattdessen: Bezeichnen: Zahlzeichen sind notwendig der wegen Nachfolger-Relation. - Sie bringt uns den Gegenstand näher. - Zahlzeichen: zu seiner Bedeutung gehört zufällig eine Eigenschaft, die ein individuelles Wesen der Zahl konstituiert, eine Eigenschaft für die gilt, dass die Zahl sie notwendigerweise (!) besitzt (Bsp Nachfolger - anders als Namen).
I 168
Bezeichnen/Chisholm: muss notwendige Eigenschaften bringen: "die Eigenschaft blau" statt "die Farbe des Himmels", Bsp "Alle Menschen sind sterblich" statt "Aristoteles Lieblingsproposition".

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
de re Wiggins II 293
Müssen de re/Wiggins: These um (4) (x)(y) [(x = y) > N(y = x)] von opaken Kontexten fernzuhalten, müssen wir von müssen de re ausgehen: Bsp "die Zahl der Planeten, die 9 ist, muss größer als 7 sein" - wenn wir das auf die Relation der Identität (lx)(ly)(x = y) anwenden, erhalten wir notw[(lx)(ly)(x = y)] - bzw. die Relation, die alle r und alle s haben, wenn sie notwendig identisch sind - dann Variante von (4): (4l) (x)(y)(x = y) > (y hat (lz)[[notw[(lr)(ls)[s = r]]],[x,z]])). Das braucht die Kontingenztheorie: dann hängt die Def von "ist notwendig identisch mit" nicht mehr von der möglichen Welt ab - Problem: das gibt es vielleicht gar nicht im Englischen.
II 309f
Notwendigkeit de re/Wiggins: Problem: Bsp sicher kann Cäsar wesentlich ein Mensch sein, ohne dass er wesentlich derart ist, dass jede Sequenz mit Cäsar an zweiter Stelle erfüllt: (Mensch(x2)) - Grund: es könnte sein, dass "Mensch" nicht Mensch bedeutet hätte.
II 310
Allgemeines Problem: Asymmetrie, de re - Bsp Kripke: Elisabeth II. ist notwendigerweise (de re) die Tochter von Georg VI. - aber Georg VI. musste nicht notwendigerweise überhaupt eine Tochter haben - Bsp Chisholm: wenn ein Tisch T ein Bein L hat, dann muß T de re L als Teil haben - Bsp Chisholm: aber: von dem Tisch zu sagen, daß er notwendigerweise aus Unterbau und Platte besteht, ist nicht dasselbe, wie von Unterbau und Platte zu sagen, daß sie notwendigerweise Teile des Tisches sind - und auch nicht, dass die Platte notwendigerweise mit dem Unterbau verbunden ist. - Wiggins: dennoch, wenn irgend etwas sicher ist, dann ist es dies: [(lx)(ly)[xRy] = [(ly)(lx)[y konverse-Rx]. Es wäre ein perverses Extrem in der anderen Richtung, wollte man den entsprechenden Bikonditional aus der Wahrheitstheorie für L verbannen - Wiggins: egal, was man von diesem mereologischen Essentialismus hält, es geht darum, dass wenn die Beine existieren, der Rest des Tisches nicht auch existieren muss.
Lösung: spezifischere Beschreibung der wesentlichen Eigenschaften, z.B. über Zeitpunkte: (t)(Tisch existiert zu t) > (Bein ist Teil von Tisch zu t)) dann Nec[(ly)(lw)[(t)((y existiert zu t) > (w ist Teil von y zu t)))],[Tisch, Bein].
II 311
Das sichert die angestrebte Asymmetrie - Problem: wegen Existenzgeneralisierung geht das nicht für die Notwendigkeit-des-Ursprungs-Doktrin - allgemeinere Lösung: Unterscheidung: falsch: [Nec[(lx)(ly)(x besteht aus y],[Bein, Tisch] - unerwünschte Konsequenzen für Existenz, die daraus bewiesen würde - und [Nec[(lx)(x besteht aus Tisch],[Bein] (auch falsch) - und letztlich: [Nec(ly)(Bein besteht aus y],[Tisch] - (was richtig oder falsch ist, je nachdem ob Kripke oder Chisholm recht hat).

Wiggins I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

Wiggins II
David Wiggins
"The De Re ’Must’: A Note on the Logical Form of Essentialist Claims"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976
Demonstrativa Chisholm I 75
Dies/Husserl: bezieht den Hörer zunächst in den Bereich des Sprechers ein - dies/Chisholm: erklärbar ohne auf "ich " Bezug zu nehmen.
I 76
Chisholm "Ich": ohne Demonstrativa, nur durch direkte Zuschreibung (Selbstzuschreibung) definiert - "Ich" fehlt die "Sprecherbedeutung": hat normalerweise keine Bedeutung für einen selbst.
I 78
Analog: "Du" ist einziger Term ohne Hörerbedeutung (Adressatenbedeutung).
I 76
Demonstrativa/dies/ich/Kaplan: "ich" einziges direkt referentielles, unabhängig von Gelegenheit.
I 77
hier/Demonstrativa/Raum/Chisholm: beinhaltet keine Identifikation des Orts - "Es ist kalt hier", bei gleichzeitiger Fehlmeinung darüber, wo man sei ist möglich. - Das ist keine Meinung darüber, wo man sei. - Ort/Chisholm: Dinge wie Planeten, Städte usw.: Teile von Eigenschaften und Räumen - keine absolute Theorie des Raums.
I 79
Jetzt/Demonstrativa/Chisholm: greift keine Zeit heraus (hat Russell auch nicht angenommen) - das jetzt behält die Verbindung zur Gegenwart, das Präsens verliert sie - Bsp Vor drei Tagen sagte er, dass es jetzt regnen werde.

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Intensionalität Quine I 379
Chisholm: Intensionales Vokabular ("Bedeutung","denotieren","synonym") nicht einfach durch andere Begriffe zu eliminieren.
IX 178
Intensionale Relationen/Russell: können voneinander verschieden sein, obwohl sie dieselben Dinge zueinander in Beziehung setzen - etwa Attribute von geordneten Paaren, Tripeln usw.
VII (h) 150
Ontologie/Modalität/Intensionalität/Extensionalität/Quine: ein Objekt x muß um zu überleben, diese Bedingung erfüllen: wenn S ein Satz mit eines referierenden Vorkommnis eines Namens von x ist und S' durch die Ersetzung dieses Namens durch irgendeinen anderen Namen von x aus S hervorgeht, dann müssen S und S' nicht nur im Wahrheitswert übereinstimmen,
VII (h) 151
sondern auch wenn "notwendig" und "möglich" als Präfixe vorkommen. Ebenso muss die Ersetzung Analytizität erhalten.
Pointe: so ist die Venus als physikalischer Gegenstand durch die gleichzeitige Verwendung von Abendstern und Morgenstern ausgeschlossen.
Statt dessen haben wir nun drei Objekte! Den Venus Begriff, den Abendstern Begriff, den Morgenstern Begriff.
(s) Begriffe als Objekte, keine materiellen Gegenstände mehr.
Quine: ebenso Zahl Begriffe (Zahlennamen) statt Zahlen, Klassen Namen statt Klassen (semantischer Aufstieg).
Bsp "9 Begriff" und "Zahl der Planeten Begriff".
Pointe: ein Zahlbegriff ist nicht größer oder kleiner als andere Zahlbegriffe. Siehe >Extensionalität/Quine.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Mereologie Simons I 23
Mereologie/Simons: hat Operatoren statt Quantoren (der Prädikatenlogik) - Operatoren nehmen einen Term N und bilden einen neuen Term N (substantivisch) - Bsp "ov" "Überlapper von", "pt", "Teil-von", "ex" "Outsider von" komplexe Termini: Bsp statt Prädikatenlogik: "binäres Produkt von () und ()" - einfacher: "(Bpr( , ))" - Mereologie: "Sm" "Summe-von", "Pr": "Produkt-von". - Plurale Designation/Mereologie: "Summe der Quadrate" statt Prädikatenlogik: "Summe von x sodass x ist ein Quadrat".
I 176f
Mereologische Konstanz: Bsp Wein in einer bestimmten Flasche hört auf, dieser zu sein wenn ausgegossen - mereologische Variabilität: Bsp Wasser im Fluss: "dasselbe Wasser mit Unterschieden in seinen Teilen". - Massentermini: tendieren zur Konstanz - denn wir beziehen uns mit Begriffen der Konstanz auf Veränderung - mat. Dinge sind mereologisch variabel: sie können Teile gewinnen und verlieren. - pro: Aristoteles, Locke - Vs: Leibniz, Hume, Reid, Chisholm.
I 190
Mereologische Konstanz/Sukzession/Chisholm: mereologisch variable Objekte sind nur logische Konstruktionen aus mereologisch konstanten Objekten (entia per se) - die Relation der Sukzession ist abhängig von der Art des Objekts (Bsp Tisch oder Katze).
I 209
Kontinuität/Simons: strenger als mereologische Konstanz: die Haare müssen kontinuierlich bestehen, damit die alte Frisur wieder hergestellt werden kann.
I 278
Mereologie/Wissenschaft/Praxis/Simons: die meisten Objekte der Naturwissenschaften Bsp Sterne, Planeten, Organismen, Vulkane sind so, dass sie beides sind: natürliche Gegenstände oder Ganze und gleichzeitig mereologisch variabel - also Mittelweg zwischen Essentialismus und willkürlichen oder konventionellen Teilen.

Simons I
P. Simons
Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987
Planeten- Beispiel Quine VII (h) 152
Planeten-Bsp/Quine: Die Zahl der Planeten ist 9 - 9 ist notwendig ungerade - also ist die Zahl der Planeten notwendig ungerade. Falsche Lösung: die Bedingungen für die Objekte müssen analytisch äquivalent sein. - QuineVs: Synonymie und Äquivalenz sind ungeklärt.
Lösung/Smullyan: Kennzeichnungen statt Namen, wenn keine substituierbare Identität gegeben ist. (9/Zahl der Planeten) (Quine pro).
Planeten-Beispiel: > siehe auch Quine: de re /de dicto) - siehe auch Kripke ‑ > Chisholm.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Prädikate Quine I 174f
Prädikation: Verbindung von allgemeinem Term mit singulärem Term. - Allgemeiner Term: auch Verb, Adjektiv,(auch attributiv),Substantiv. - Singulärer Term vor "ist" - danach allgemeiner Term ("ist" = Präfix).
I 311
Singulärer Term: kann immer auf die Form "=a" zurückgeführt werden (außer wenn Variable) - d.h. eigentlich allgemeiner Term. (Prädikat)! Bsp "=Mama","=Sokrates","=Pegasus".
I 323
Elimination von singulären Termini: Verschmelzung von "=" mit einem Stück Text - "=" bleibt aber. - Zusammen mit Variablen in prädikativer Position - "=" prädikativer allgemeiner Term.
II 61 ff
Benennen: Name oder singulärer Term - Bezeichnen: Prädikat - beides ist Bezugnahme, nicht Bedeutung.
II 158/159
Prädikat/Gegenstand/Quine: In unserer Welt ist die Moment zu Moment Identifikation vom Individuationsprinzip der Prädikate geregelt. Sie sind neutral gegenüber der tatsächlichen Quantifikation über physikalische Gegenstände , denn die Quantifikation respektiert alle Moment zu Moment Gruppen, egal, wie wahllos sie zusammengestellt sind. Für die Prädikate jedoch sind sie von Bedeutung: Da alle Sätze Prädikate enthalten, ist die Identifikation an dem entsprechenden Ort eine entscheidende Sache für den Wahrheitswert.
Ebenso benötigt man eine Querwelteinidentifikation, die relativ ist zu den jeweils verwendeten Prädikaten. Auch hier werden es meistens solche für Körper sein. Unsere Identifikation für Körper beruhte jedoch auf der Raumverdrängung, Gestaltveränderung, und der chemischen Veränderung.
II 199
Prädikat: Satz mit Lücke - allgemeiner Term: spezielle Art Prädikat mit Lücke an bestimmtem Ende.
II 205
Prädikat/Tradition: nicht immer abgetrennte, kontinuierliche Zeichenkette (anders als allg Term) - Prädikat-Buchstabe F musste immer mit Argument verbunden bleiben. - Neu: Terminusabstrakta lassen Prädikate zu allgemeinen Termini zusammenfassen. - Logische Operation der Prädikation.
VII (f) 115
Prädikat/Quine: keine Namen von Klassen - Klassen sind ihre Extensionen: die Dinge, von denen das Prädikat wahr ist. - Theorie der Gültigkeit appelliert an Klassen, aber nicht die einzelnen Sätze.
X 7ff
Prädikat/Quine: damit meine ich hier nur solche verbartigen Ausdrücke, die Aussagen hervorbringen, wenn man sie mit Variablen oder Individuentermen vervollständigt. Keine Attribute.
IX 128
Existenz/Subjekt/Prädikat/Quine: wenn die Existenz fraglich ist, verwendet man besser ein Prädikat. - ((s) Bsp beckmesserisch anwendbar, auch wenn die Figur des Beckmesser nicht existiert.) - Quine: statt Klassenterm "Seq" für transfinite Folgen, die NO (Klasse der Ordinalzahlen) als Argument haben können, besser Prädikatterm "SEQ" - ((s) >Lambda-Kalkül).
X 50
Prädikate/Quine: sind nicht Namen von Eigenschaften. - Daher kann man sie synkategorematisch nennen. - andere AutorenVsQuine.
X 102
Prädikat/Quine: nie Name von Eigenschaften, wohl aber von Gegenständen.
XII 68
Universelle Prädikate/Quine: gibt es! - Bsp Selbstidentität - Bsp "ist von Hans verschieden oder singt" - Allwörter/Carnap: quasisyntaktische Prädikate: zutreffend auf alles, ohne Empirie, nur aufgrund der Bedeutung - Quine: keine Lösung für ontologische Relativität. - ((s) D.h. die Frage, worauf wir uns letztlich beziehen.)

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
Chisholm Planeten Simons Vs Essentialismus I 272
mereologischer Essentialismus/Chisholm/Simons: entwaffnend einfaches Beispiel von Chisholm: (1976,146) Bsp ein Tisch sei aus einem Stumpf und einer Platte gebildet. Er ist nur derselbe Tisch, wenn beides dasselbe bleibt.
Chisholm: daher sollte es scheinen, dass ein bestimmter Tisch notwendig aus dieser Platte und diesem Stumpf gebaut ist.
Simons: dies ist das einzige Beispiel aus "Person and Object".
I 273
So wie es dasteht ist es in der Tat überzeugend. a: Stumpf, b: Platte, c: der resultierende Tisch:

N(E!c > (t)[Ext c > a ≤≤t c u b ≤≤t c])

Alltagssprachliche Übersetzung/logische Form/(s) : "(t)[E Ext a...": "zu allen Zeiten, zu denen", "immer wenn es ein c gibt.. " – "N(E!c > …”:ein c muss....”… - "N(E!c > (t)[Ext c ..." "ein c muss immer...".
Simons: anders als die Summe, die auch existieren würde, wenn Platte und Stumpf nicht verbunden wären, kann der Tisch nur existieren, wenn beide verbunden sind.
Superposition/Simons: der Teile garantiert also nicht die Existenz des Tischs (oder die Identität des Tischs mit der Summe)!
I 275
SimonsVsEssentialismus: dass Bsp der Motor eines Autos ein bestimmter Motor sein muss ist nicht so klar. Hier gibt es Raum für Vagheit und Konvention. Pro Essentialismus: klarer Fall: Bsp ein Atom muss diese bestimmten Protonen haben, sonst ist es ein anderen Atom.
I 276
(...) Chisholm pro Essentialismus: >Sorites
SimonsVsChisholm/SimonsVsEssentialismus: unser alltagssprachliches Begriffsschema liefert keine solchen Identitätsbedingungen und Existenzbedingungen für normale Objekte (Dinge, Gegenstände) so dass sie beim geringsten Wandel nicht weiter existieren könnten.
I 278
Die meisten Objekte der Naturwissenschaften Bsp Sterne, Planeten, Organismen, Vulkane sind so, dass sie beides sind: natürliche Gegenstände oder Ganze und gleichzeitig mereologisch variabel, so dass es einen Mittelweg: gegen könnte zwischen Chisholms extremem Essentialismus und der Position, dass die Teile eines Objekts bloß willkürlich oder konventionell bestimmt wären:
Simons: These: man könnte ein „natürlich zusammengesetztes Objekt“ (naturally unified object) annehmen. (s.u.: "Normale Art", "Normales Ding", "Normales Musikstück").

I 338
Verbindung/Whitehead: (s.o. WD5’) Individuen sind verbunden, wenn sie eine binäre Summe haben. Zusammen mit Tiles’ Definition ist dann in Whiteheads System jedes Individuum selbst-verbunden, das entspricht seiner Intention. SimonsVsExtensionalität: das alles widerlegt nicht die Argumente VsCEM: Systeme die die Existenz von Summen und kleinsten oberen Schranken (koS) beschränken, aber dennoch extensional bleiben, sind immer noch zu stark um als allgemeine Theorien für Teil und Ganzes fungieren zu können. (Sie sind dennoch nützlich).
Charakteristische Relation/Ganzes/Simons: Kontinuität ist nur eine charakteristische Relation unter vielen. Einige mögen unwichtig sein, aber man sollte keine a priori ausschließen.
Bsp die politischen Relationen zwischen Alaska und dem Rest der USA überwiegen die räumliche Kontinuität mit Kanada.
Kontinuität: hilft aber, diskontinuierliche Summen auszuschließen. Bsp Summen von Chemikalien mehrerer Organismen.

Simons I
P. Simons
Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987
Chisholm Planeten Chisholm Vs Kaplan, David I 166
Planeten Bsp/Kaplan: Vorschlag: man kann nicht von jemand sagen, er habe eine Meinung in Bezug auf die Zahl neun, wenn seine Meinung nicht in einem Satz ausgedrückt werden kann, der einen Namen enthält, der "notwendigerweise" die Zahl neun "denotiert", vielmehr: es muß einen Eigennamen a geben, so daß
1. a notwendigerweise die Zahl neun bezeichnet und
2. du die Proposition akzeptierst, die durch den Satz ausgedrückt wird,
der durch die Ersetzung von x durch a in "x ist gerade" entsteht. DF Einsetzen. Drittes: ermöglicht erst Planeten Bsp.
I 167
ChisholmVsKaplan: da wir den Vorrang des Intentionalen betonen, können wir keinen sprachlichen Ausdruck wie "benennen" (to name) als Grundlage akzeptieren.

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
Chisholm Planeten Quine Vs Modallogik Chisholm II 185
QuineVsModallogik: statt dessen R-Z-Punkte als Quadrupel. Grund: dauerhafte Gegenstände (continuants) scheinen die Extensionalität zu bedrohen. SimonsVsQuine: die Achillesferse ist, daß wir Zweifel haben müssen, ob irgend jemand eine Sprache lernen könnte, die nicht auf dauerhafte Gegenstände (continuants) referiert.

Lewis IV 32
QuineVsModallogik: welche Eigenschaften notwendig bzw. akzidentiell sind, ist dann beschreibungsabhängig. Def Essentialismus/Aristoteles: wesentliche Eigenschaften sind nicht beschreibungsabhängig.
QuineVs: das ist genauso kongenial wie die ganze Modallogik.
LewisVsQuine: das ist wirklich kongenial!

Quine I 338
Logische Modalität hat damit jedoch gar nichts zu tun. Hier völlig unpersönlich. Die Modallogik wie wir sie kennen, beginnt mit Clarence Lewis "A survey of Symbolic Logic" 1918. Seine Interpretation der Notwendigkeit, die Carnap später noch schärfer formuliert lautet: Def Notwendigkeit/Carnap: Ein Satz der mit "es ist notwendig, dass" anfängt, ist dann und nur dann wahr, wenn der restliche Satz analytisch ist.
Quine vorläufig brauchbar, trotz unserer Vorbehalte gegen Analytizität.
I 339
(1) Es ist notwendig, dass 9 > 4 wird dann folgendermaßen erklärt:
(2) "9 >4" ist analytisch.
Es ist zweifelhalt, ob Lewis sich jemals auf diese Sache eingelassen hätte, wenn nicht Russell und Whitehead (Frege folgend) nicht den Fehler gemacht hätten, die Philonische Konstruktion:
"Wenn p so q" als "~(p und ~q)"
wenn sie also diese Konstruktion als materiale Implikation statt als materiales Konditional zu bezeichnen.
C.I.Lewis: legte Protest ein und meinte, eine so definierte materiale Implikation dürfe nicht lediglich wahr sein, sondern müsse zugleich analytisch sein, wenn man sie zu Recht als "Implikation" bezeichnen wolle. So kam es zu seiner Konzeption der "strikten Implikation".
Quine: Am besten betrachtet man "impliziert" und "ist analytisch" als allg Termini, die von Sätzen prädiziert werden, indem man sie prädikativ an Namen (d.h. Zitate) von Sätzen anfügt. Im Gegensatz zu "und", "nicht" ,"wenn so" die nicht Termini sondern Operatoren sind.
Whitehead und Russell, die die Unterscheidung zw. Gebrauch und Erwähnung auf die leichte Schulter nahmen, schrieben "p impliziert q" (im materialen Sinn) als sei es mit "Wenn p, so q" (im materialen Sinn) austauschbar.
I 339
Materiale Implikation "p impl q" nicht gleich "p > q" (Erwähnung/Gebrauch) "impliziert" und "analytisch" am besten allgemeine Termini statt Operator. Lewis tat das gleiche, schrieb also "p impliziert strikt q" und erklärte das als "Es ist notwendig dass nicht (p und nicht q)" Daher kommt es, dass er eine Modallogik entwickelte, bei der "notwendig" satzbezogener Operator ist.
Wenn wir (1) in der Form von (2) erklären, dann fragt es sich, warum wir überhaupt Modallogik brauchen.
I 340
Ein scheinbarer Vorteil ist die Möglichkeit, in modale Positionen zu quantifizieren. Denn wir wissen, dass wir nicht in Zitate hineinquantifizieren können, und in (2) wird ein Zitat verwendet. Das lag auch sicherlich in Lewis Absicht. Aber ist es legitim?
I 341
sicher ist (1) bei jeder plausiblen Deutung wahr und folgendes falsch: (3) Es ist notwendig, dass die Anzahl der Planeten > 4
Da 9 = die Anzahl der Planeten können wir schließen, dass die Position von "9" in (1) nicht rein bezeichnend und der Notwendigkeitsoperator folglich undurchsichtig ist.
Die Widerspenstigkeit der 9 beruht darauf, dass sie sich auf verschiedene Weisen spezifizieren lässt, denen die notwendige Äquivalenz abgeht.(z.B. als Anzahl der Planeten, und als Nachfolger der 8) so dass bei der einen Spezifizierung verschiedene Merkmale notwendig folgen (etwas "größer als 4" ) und bei der anderen nicht.
Postulat: Immer wenn jeder von zwei Sätzen den Gegenstand x eindeutig bestimmt, sind die betreffenden Sätze notwendig äquivalent.
(4) Wenn Fx und ausschließlich x und Gx und ausschließlich x, so ist notwendig, dass (w)(Fw dann und nur dann, wenn Gw)
I 342
(Das macht jeden beliebigen Satz p zu einem notwendigen Satz!) Dieses Postulat macht jedoch modale Unterscheidungen zunichte: denn wir können die Gültigkeit von "Es ist notwendig, dass p" daraus ableiten, ohne dass es eine Rolle spielt, welchen wahren Satz wir für "p" einsetzen!
Argument: "p" stehe für einen beliebigen wahren Satz, y sei irgendein Gegenstand und x = y . Dann gilt offenkundig:
(5) (p und x =y) und ausschließlich x
sowie
(6) x = y und ausschließlich x
dann können wir aufgrund von (4) aus (5) und (6) schließen:
(7) Es ist notwendig, dass (w)(p und w = y) dann und nur dann, wenn w = y)
Die Quantifikation in (7) impliziert aber insbesondere "(p und y = y) dann und nur dann, wenn y = y" was wiederum "p" impliziert; und so schließen wie aus (7), dass es notwendig ist, dass p.
I 343
Die Modallogischen Systeme von Barcan und Fitch lassen uneingeschränktes Quantifizieren in modale Kontexte zu. Wie eine solche Theorie interpretiert werden kann, ohne die katastrophale Annahme (4) zu machen, ist alles andere als klar.
I 343
Modallogik: Church/Frege: modaler Satz = Proposition Churchs System ist anders aufgebaut: Er schränkt die Quantifikation indirekt ein, indem er Variablen und andere Symbole in modalen Positionen uminterpretiert. Für ihn (wie für Frege) bezeichnet ein Satz, dem ein modaler Operator übergeordnet ist, dann eine Proposition. Der Operator ist ein Prädikat, das auf die Proposition angewandt wird. Wenn wir die Modalitäten ebenso behandeln, wie zuvor die propositionalen Einstellung, dann könnten wir (1) zunächst als
(8) [9 > 4] ist notwendig
(eckige Klammern für Klasse)
uminterprtieren, und die Undurchsichtigkeit der intensionalen Abstraktion anhängen.
Man würde also Propositionen als das auffassen, was notwendig und möglich ist.
I 344
Dann könnten wir das Modell aus § 35 weiterverfolgen und die Modalität versuchen, selektiv durchsichtig wiederzugeben, indem wir selektiv von Propositionen zu Eigenschaften übergehen: (9) x(x > 4) ist notwendig in Bezug auf 9.
Dies steht insofern im Gegensatz zu (8) als "9" hier eine rein bezeichnende Position erhält, in die man quantifizieren und in der man "9" durch "die Anzahl der Planeten" ersetzen kann.
Das schien sich im Fall der en durchaus zu lohnen, als wir z.B. sagen können wollten
(§ 31) es gäbe jemand, von dem man glaubt, er sei ein Spion (> II).
Im Fall der Modalausdrücke kommt aber etwas sehr verblüffendes heraus. Die Redeweise von einem Unterschied von notwendigen und kontingenten Eigenschaften eines Gegenstands.
Bsp Man könnte sagen, Mathematiker seien notwendigerweise rational und nicht notwendigerweise zweibeinig, während Radfahrer notwendigerweise zweibeinig aber nicht notwendigerweise rational. Wie verhält es sich aber mit einem radfahrenden Mathematiker?
Insoweit wir rein bezeichnend von dem Gegenstand sprechen, ist es nicht einmal andeutungsweise sinnvoll, von einigen seiner Eigenschaften als kontingent und anderen als notwendig zu sprechen.
I 344
Eigenschaften/Quine: keine notwendigen oder kontingenten E.(VsModallogik) - nur wichtige und weniger wichtige Eigenschaften Freilich gelten einige seiner Eigenschaften als wichtig und andere als unwichtig, einige als dauerhaft und andere als vorübergehend, aber es gibt keine, die notwendig oder kontingent sind. (> Eigenschaften).
Kurioserweise hat gerade diese Unterscheidung philosophische Tradition. Sie lebt fort in den Ausdrücken "Wesen" und "Akzidenz". Man schreibt die Unterscheidung Aristoteles zu. (Wahrscheinlich werden einige Gelehrte protestieren, aber das ist eben die Strafe dafür, dass man Aristoteles irgendetwas zuschreibt.)
I 345
Aber wie ehrwürdig diese Unterscheidung auch immer sein mag, sie lässt sich sicher nicht rechtfertigen. Und damit muss die Konstruktion (9) die diese Unterscheidung so elegant vollzieht ebenfalls scheitern. Wir können die Schuld an den diversen Gebrechen der Modalität nicht der Analytizität in die Schuhe schieben.
Es gibt zu (1) und (2) noch eine Alternative, die uns zumindest ein Stück weit auf so etwas wie Modallogik festlegt. Wir können
"P ist notwendig" als "P = ((x)(x = x))" definieren.
Ob (8) dadurch wahr wird, oder ob sie überhaupt mit der Gleichsetzung von (1) und (2) in Einklang steht, wird davon abhängen, wie eng wir die Propositionen hinsichtlich ihrer Identität konstruieren. Sie dürfen in der Tat nicht so eng konstruiert werden, dass sie den propositionalen Einstellungen angemessen sind.
Aber wie sonderlich die Definition auch sein mag, es kommt etwas dabei heraus, das einer Modallogik ohne Quantoren isomorph ist.

VI 41
Abstrakte Gegenstände/Modallogik/Putnam/Parsons: Modaloperatoren können abstrakte Gegenstände einsparen QuineVsModallogik: statt dessen Quantifikation (Postulieren von Gegenständen) damit straffen wir die Wahrheitsfunktionen. Modallogik/Putnam/Parsons/Quine: Putnam und Charles Parsons haben gezeigt, wie im Rückgriff auf Möglichkeitsoperatoren abstrakte Objekte eingespart werden können.
Quine: ohne Modaloperatoren:
Bsp "Alles ist derart, dass es, sofern es eine Katze ist und verdorbenen Fisch ist, und ihm schlecht wird, in Zukunft Fisch vermeiden wird."
((s) logische Form/(s): (x) ((Fx u Gx u Hx) > Vx).
So kann das Postulieren von Gegenständen unsere nur locker bindenden Wahrheitsfunktionen straffen, ohne dass wir zu Modaloperatoren greifen müssen.

VI 102
Notwendigkeit/Möglichkeit/Quine: sind insofern intensional, als sie sich der Substitutivität der Identität nicht fügen. Erneut Schwanken zwischen de re und de dicto.
VI 103
Kontrafaktische Bedingungssätze, irreale Bedingungssätze/KoKo/Quine: sind wahr, wenn ihr Konsequens logisch aus dem Antezedens in Konjunktion mit Hintergrundprämissen folgt. Notwendigkeit/Quine: durch Satzkonstellationen, die von Gruppen akzeptiert werden. (Geht über den einzelnen Satz hinaus).
VI 104
QuineVsModallogik: ihre Freunde wollen der Notwendigkeit einen objektiven Sinn geben.
XI 52
QuineVsModallogik/Lauener: es ist gar nicht klar, auf welche Gegenstände wir uns hier beziehen.
XI 53
Notwendig/Quine/Lauener: („Three Grades of Modal Involvement“): 3 progressive Verwendungsweisen: 1. als Prädikat für Namen von Sätzen: Bsp „N „p““ : „p ist notwendig wahr“. (N: = Quadrat, Box). Das ist harmlos, einfach mit Analytizität gleichzusetzen.
2. als Operator, der sich auf geschlossene Sätze erstreckt: Bsp „N p“: „es ist notwendig wahr, dass p“
3. als Operator auch für offene Sätze: Bsp „N Fx“: daraus durch Existenzgeneralisierung: „(Ex) N Fx“.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

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W. V. A. Quine
On what there is
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From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

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W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

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Identity, ostension and hypostasis
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From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

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New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
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From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
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From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

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W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
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From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
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Bezeichnung und Referenz
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W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

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Philosophie der Logik Bamberg 2005

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Ontologische Relativität Frankfurt 2003

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